Zum Hauptinhalt springen




Tomorrow belongs to those who can hear it coming
Thema: Bowie im Brockhaus . . . (1154-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
0 Benutzer und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Bowie im Brockhaus . . .

Brockhaus Band Eins,
  Ausgabe 2000 :
 
  Bowie ( Lautschrift )  David,  eigentlich  D. Jones,
  brit. Rocksänger,  - gitarrist,  Saxophonist,  * 8. 4.  1947 (!)
 
  wichtigster Vertreter der Transvestiten-  und Horrorwelle in der
  Rockmusik der 70er Jahre mit bühnenwirksamer Darstellung
  der Erscheinungsformen
  ( Rockterror, Drogenkonsum, Sexismus )    8O   
  einer frustrierten Subkultur,
  einer der vielseitigsten Pop-Artisten ;
  auch Filmschauspieler
 
 
  Liebe Brockhaus- Redaktion,
 
  hab unter Bo -  wie Bowie, David  nachgeschaut und
  nicht unter Co - wie Cooper, Alice . . .

Encarta

Antwort #1
Und in der aktualisierten Encarta 2003 steht folgendes:

Bowie, David, eigentlich David Robert Jones, (*1947), englischer Rockmusiker; Sänger, Gitarrist und Saxophonist. Er gilt als einer der kreativsten, einflussreichsten und wandlungsfähigsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Rockmusik.

Bowie wurde am 8. Januar 1947 im Londoner Stadtteil Brixton geboren. Anfang der sechziger Jahre beschäftigte er sich intensiv mit Jazz, 1963 wurde er als Saxophonist Mitglied der Ronnie Scott Band, 1964 gründete er die Bands David & The Buzz bzw. King Bees, denen weitere Formationen folgten. Erste Plattenaufnahmen folgten 1965, mit der Single Love You Till Tuesday konnte er einen ersten kleinen Erfolg verbuchen. Doch den Durchbruch schaffte er erst 1969 mit dem Song Space Oddity; eine gleichnamige LP erschien im selben Jahr. Nach dem Erscheinen des zweiten Albums, The Man Who Sold the World (1970), wurde er von seiner Plattenfirma RCA zum Star aufgebaut. Bowie kleidete sich auffällig, trug Schminke und kultivierte ein dekadent wirkendes Transvestiten-Image. Nach der hochkarätigen LP Hunky Dory (1972), die balladenhafte Songs vereinte, erschien The Rise and the Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars (1972), die Rang vier der britischen Charts erreichte. Der Singleauskopplung Starman folgten Hits wie John I’m Only Dancing, The Jean Genie und Life on Mars. Bowies Musik wurde auf den Alben Aladdin Sane (1973) und Diamond Dogs (1974) zunehmend härter und rockiger. In der Folge ließ er sich von deutschen Elektronik-Bands beeinflussen und arbeitete mit dem Synthesizer-Spezialisten Brian Eno zusammen. Die folgenden Alben, Station to Station (1976), Heroes (1977) und Low (1977) enthielten faszinierende, innovative Klangbilder und brachten Hiterfolge wie Sound and Vision und Heroes. Bowie bewies eine erstaunliche Vielseitigkeit, immer wieder überraschte er sein Publikum mit neuen Hits. Zu dem Film Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (1980) sowie Paul Schraders Horrorfilm Cat People (1981; Katzenmenschen) steuerte er die erfolgreichen Titelsongs bei.

Anfang der achtziger Jahre wurde Bowies Musik durch Tanzrhythmen bereichert. Weiterhin gelangen ihm herausragende Hits, wie z. B. Let’s Dance, China Girl und Modern Love. Es folgten die Alben Let’s Dance (1982) und Tonight (1984). 1989 gründete Bowie mit Tin Machine eine neue Band, die mit harten Rocknummern aufhorchen ließ. In dieser Formation entstanden die LPs Tin Machine (1989), Tin Machine II (1991) und Tin Machine Live – OY Vey, Baby (1992). Eigene Studioaufnahmen erschienen in den neunziger Jahren wieder mit den CDs Black Tie White Noise (1993) und Earthling (1997). 1997 sorgte Bowie, aufgrund seiner Wandlungsfähigkeit und häufiger Stilwechsel „Chamäleon der Rockmusik” genannt, für Aufsehen, als er mit seinen Projekten an die Börse ging. Er setzte auf die Tantiemen seiner Songs Wertpapiere über 55 Millionen US-Dollar ab. Seine Bereitschaft, neue Technologien und Vermarktungsmöglichkeiten zu nutzen, demonstrierte er, als er die Songs seines Albums Hours (1999) zunächst über das Internet veröffentlichte. Auf der nostalgischen CD Heathen (2002) ebenso wie auf Reality (2003) verzichtete Bowie auf Stilexperimente und knüpfte an die Musik der siebziger Jahre an.

Neben seiner Tätigkeit als Rockmusiker wirkte David Bowie auch als Darsteller in einer Reihe von Spielfilmen mit. In Nicolas Roegs eigenwilligem Sciencefictionfilm The Man Who Fell to Earth (1975; Der Mann, der vom Himmel fiel) überzeugte Bowie in der Rolle eines Außerirdischen, in David Hemmings Schöner Gigolo, armer Gigolo (1978) war er der Partner von Marlene Dietrich, die hier ihren letzten Leinwandauftritt hatte. Es folgten Merry Christmas, Mr. Lawrence (1982; Furyo – Merry Christmas, Mr. Lawrence, Regie: Nagisa Oshima) und Tony Scotts Vampirfilm The Hunger (1982; Begierde) mit Cathérine Deneuve und Susan Sarandon in den weiblichen Hauptrollen. In Martin Scorseses The Last Temptation of Christ (1988; Die letzte Versuchung Christi) war Bowie in der Rolle des Pontius Pilatus zu sehen, in Julian Schnabels Basquiat (1996; Basquiat) verkörperte er den Pop-Art-Künstler Andy Warhol.

Bowie im Brockhaus . . .

Antwort #2
Transvestiten- und Horrorwelle? Gut zu wissen! :lol:

Bowie im Brockhaus . . .

Antwort #3
Kriegt man da nicht richtig Geld für, wen man Fehler im Brockhaus enttarnt? Zumindest bei dem Geburtsdatum liegen sie ja mal völlig flasch und alles andere ist ja ansichtssache (wenn auch in diesem Fall etwas sehr extrem).

Bowie im Brockhaus . . .

Antwort #4
Ich finde aber, Sachen, die Ansichtssache sind, gehören in kein Lexikon. Nachher glaubt das noch jemand *g*.

Bowie im Brockhaus . . .

Antwort #5
Soviel dazu, dass Definitionen objektiv sein sollen...


odivan

Re: bei dem Geburtsdatum liegen sie ja mal völlig falsch

Antwort #6
Zitat
Zumindest bei dem Geburtsdatum liegen sie ja mal völlig falsch

Warst Du dabei ...?

 :twisted:  :-D
* beate *

Bowie im Brockhaus . . .

Antwort #7
War der Brockhaus dabei? ;)

Bowie im Brockhaus . . .

Antwort #8
Zitat
Kriegt man da nicht richtig Geld für, wen man Fehler im Brockhaus enttarnt?


Echt? WOW! Wie ist das mit anderen Büchern? In der Harald Schmidt Bio, die ich neulich las waren ganz ganz viele Fehler drinne. Selbst beaknnte Show-Master hatten auf einmal völlig neue Namen. Da müsste ich ja echt reich werden, wenn ich dem Verlag mal schreibe.

Bowie im Brockhaus . . .

Antwort #9
Na ich glaube, das gilt nur bei inhaltlichen Fehlern und nicht bei Druckfehlern, oder?

Bowie im Brockhaus . . .

Antwort #10
Zitat
Na ich glaube, das gilt nur bei inhaltlichen Fehlern und nicht bei Druckfehlern, oder?

Würd mich auch mal interessieren. Ich werde sofort den Brockhaus durchwühlen. :-D 
Also, in der Bio waren viele INHALTLICHE Fehler, was ich für die Schreiberin und den Lektor sehr, sehr peinlich finde. Ich meine, man sollte doch wissen wie Städte, Sendungen und Moderatoren richtig heißen, oder? :eek:

Bowie im Brockhaus . . .

Antwort #11
sind das nicht meist solche Fehler die durch die Rechtschreibprogramme entstehen?
michi

Bowie im Brockhaus . . .

Antwort #12
Zitat
sind das nicht meist solche Fehler die durch die Rechtschreibprogramme entstehen?
michi

Naja, wenn man aus 'Bad Salzuflen' 'Salzufflen' macht (käme ich nicht aus OWL wäre es mir wohl auch nicht aufgefallen, aber eine Stadt sollte man doch komplett und richtig schreiben) und aus der Sendung 'So Isses' 'Wat Isses' macht und H.J. Kuhlenkampf einen ganz neuen Vornamen verpasst und manchen Schauspielerinnen Ehemännern zuschreibt, die es niemals gab ... hat das dann was mit Rechtschreibprogrammen zu tun? Ich bin der Meinung, dass sowas nicht passieren darf. Dem Brockhaus nicht und auch irgendwelchen Pseudo-Biografen nicht.  :-)

Bowie im Brockhaus . . .

Antwort #13
Nee, da hast du allerdings Recht! Das ist ja wirklich mehr als peinlich.

Bowie im Brockhaus . . .

Antwort #14
o.k. das ist zu tiefst peinlich, das liegt nun wirklich nicht am Rechtschreibprogramm. Da lag ich mit meiner Vermutung wohl wirklich ganz falsch. Mir sind beim Lesen Deines posts nur etliche Zeitungen und deren Fehler eingefallen. :oops:
michi

 
Simple Audio Video Embedder