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Tomorrow belongs to those who can hear it coming
Thema: Bowie in Köln (1523-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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Bowie in Köln

Waren total begeistert  :lol:
Warum hat er aber nur so eine kurze Zugabe gegeben? :(

Hoffentlich macht er sein Versprechen wahr und kommt nächstes Jahr
wieder nach Köln!!!

Bowie in Köln

Antwort #1
Hallo, war auch total begeistert :-) Bin seit 11 Jahren Bowie-Fan und war zuletzt 96 in Dortmund. Damals war ich gaaanz vorne, gestern leider viel zu weit weg...was meine Stimmung aber nicht getrübt hat! Die Leute in meinem Block waren leider nicht so enthusiastisch wie ich...ich hab mal wieder am lautesten gegrölt!
Tja, alles in allem hätte es ein bisschen länger sein können, vor allem die Zugabe. Aber David war meiner Meinung nach wie immer voll auf der Höhe und der absolute Knaller.
Hoffentlich gibt es nächstes Jahr wieder ein Konzert in Köln oder Umgebung. Bis dahin werde ich mich mit meinen Platten + meiner Bowie-DVD über die "Durststrecke" hinwegtrösten... *gg*

Grüße an alle Bowie-Fans! Melanie

Bowie in Köln

Antwort #2
Stimmt, das was er gestern abend in der Kölnarena abgeliefert hat, war erste Sahne. Ich hätte mir gewünscht nicht diesen doofen Sitzplatz gehabt zu haben. Im Innenraum ging der Bär ab.*gg* Da hätt ich gerne mitgemischt.
Bowie ist einfach unschlagbar. :-D

Bowie in Köln

Antwort #3
Ja genau, der Sitzplatz hat mich auch genervt. Ich wäre am liebsten aufgesprungen, aber da die anderen auch alle saßen, hab ich mich nicht getraut  :oops:

Bei eventim gab es für den Innenraum keine Karten mehr. Ich hätte sonst auch die teuerste Karte genommen :-) Das passiert mir nicht nochmal, nächstes Mal kauf ich mir wieder frühzeitig ne Karte für den Innenraum...

Bowie in Köln

Antwort #4
Stand (!)alleine in Block 611 zwischen lauter Langweilern.
Zum Glück waren die beiden Plätze neben mir frei und ich konnte ungehindert abdancen.
Das nächste Mal bin ich auf jeden Fall im Innenraum,und sollten wir wieder zu spät mit dem Kartenkauf dran sein,organisieren wir 3 uns eben zusammenliegende Sitzkarten und bringen den Rang mal in Stimmung!

Bowie in Köln

Antwort #5
Bin noch total high...

hier neben mir hängt der Kürbis-Luftballon, den ich David zuwarf, und den er wieder zurückwarf und der dann wieder bei mir landete *ggg*
SCHMAAACHT
Stand erste Reihe ...wo der Bär VOLL ABGING!!!!!!  :lol:

PAAAAARRRRRRTYYYYYYYYYYYYY

...Lieben Gruß an alle, die mich kennen, und die ich kennengelernt habe!

*Busserl*

Bowie in Köln

Antwort #6
hoi,

also es war mein erstes bowie konzert.natürlich war ich von der preformence an sich schlichtweg begeistert keine frage.
doch sowohl die spielfreudigkeit von den dandys als auch von bowie hab ich sehr in frage gestellt.war mir beides arg zu kurz,sorry.von diversen anderen konzerten,vids und boots weiß ich das hr.bowie auch anders kann.rechtfertigt nich ganz den preis von 50,55€.
und innenraum kann ich nur empfehlen,immer besser als zu sitzen.

also bin ich auch beim nächstenmal wieder dabei!

Köln

Antwort #7
Na ja die Dandy Warhols hätten sie sich schenken können. (Den Vodafone-Song haben sie wohl abgebrochen weil Pippi Langstrumpf ein Stecker rausgeflogen ist :-D).

Und die Organisation Kölnarena war ja wohl absolut mies.
Da verdurstet man fast in der ersten Reihe, noch nicht mal die Bierfraggles kommen in die Nähe und die sind dann auch bei Konzertende völlig leergetankt. Und dann sind auch noch wirklich _sämtliche_ Getränkeshops geschlossen. Ja verdienen die in Köln so gut, dass sie kein Geschäft mehr machen wollen?

Na dann hoffe ich, dass goodol'Dave seine gute Laune für die nächsten Konzerte behält und dass das kein Joke war, als er sagte im Frühjahr kommt er wieder. Dann hätte ich mal eine Chance mehr als ein Konzert zu sehen  :?

Bowie in Köln

Antwort #8
Schön,wir haben mehr Bier bekommen als wir wollten.
Unserem Bierfraggle ist nämlich sein Zapfhahn explodiert.

Nachdem er dann also erstmal unsere Füße unter Bier gesetzt hatte, bastelte er grinsend seine Spritzpistole wieder zusammen um sie nach erfolgreicher Reparatur gleich nochmal in unsere Richtung haltend auszuprobieren.

Zwasch-mein Mann nun auch von oben bis unten voller Bier.

Nach weiteren 2 Min. klappte es mit dem Teil dann endlich,mein Männe bekam sein -sehr schaumiges-Bier und durfte es auch voll bezahlen.

Bowie in Köln

Antwort #9
?????

Also ich weiß nicht, was ihr wollt....

ich stand in der ersten Reihe vorm Steg und hab sogar noch ein Eis abbekommen!!!!!!!!  :lol:

Zugegeben: hatte mich auch gewundert, wie der Kerl es schaffte, bis dahin zu gelangen!!! (und wir warteten stundenlang bei kaltem Regenwetter vor der Halle)...

 8O

...viel zu kurz !!!

Antwort #10
:-( ...schade, schade !!! Ich war zwar auch in Köln, super Show, super
sound, super sicht, super...!!! Allerdings hat Herr Bowie zwei Tage zuvor
in Wien 30 (!!!) Stücke zum besten gegeben und in Köln hat es gerade
einmal inkl. Zugaben zu 21 gereicht !!! Beim Preis der Tickets hätte ich mir
mehr Ausgewogenheit bezügl. der Konzert-Dauer gewünscht !!!

Bowie in Köln

Antwort #11
War auch in Köln und begeistert!!!

Zum Glück hatten ich und meine Freundin Stehplätze und haben uns nach dem leicht feuchten Warten (bäh) vor der Halle bis ungefähr in die 10.Reihe im Innenraum vorgearbeitet.

Die Organisation der Arena fand ich ziemlich besch..., aber was soll's.

Schade fand ich auch, dass die Zugabe so kurz war. Wollten Herr B. und seine Band vielleicht früh ins Bett, um in Hannover wieder fit zu sein?
Die Setlist fand ich persönlich trotzdem genial! "Fantastic Voyage" hätt ich nur gerne gehabt...

Natürlich kann DB nächstes Jahr wieder kommen! Aber diesen komischen Vogel kann er zu Hause lassen. :-D
Billigere Tickets wären auch nett. Aber den aktuellen Preis würde ich trotzdem noch mal bezahlen.

Cooler Abend!

Bowie in Köln

Antwort #12
Heute in der WAZ  :D  :D  :D



03.11.2003 WAZ/ KULTUR / MANTEL


Die neue Bescheidenheit

David Bowie liefert mit sparsamen Mitteln die
perfekte Show

 

 Von Georg Howahl
 WAZ Köln. Jemandem wie David Bowie zu
begegnen, erfüllt mit Ehrfurcht. Dort steht
ein Mann, ein Künstler, eine Hitmaschine.
Jemand, der sich so oft selbst inszeniert hat,
dass er längst keines Kostüms mehr bedarf, um
in Rollen zu schlüpfen - wie an diesem Abend
in der ausverkauften Kölnarena.

 Es ist dieser eine Moment während "Ashes To
Ashes", als Bowie winkt, lacht und sein
braunes T-Shirt den Blick auf den flachen
Bauch freigibt, da wird der Verdacht zur
Gewissheit: Bowie spielt nur, zieht virtuos
alle schauspielerischen Register beim Wechsel
vom theatralischen Gutelaunebold zum
depressiven Frustprinzen - und er tut dies
beeindruckend souverän.

 Aber es war ja auch nie Authentizität,was man
David Bowie abverlangt hat. Was dort auf der
Bühne entsteht, unter den weiß getünchten
Birkenästen, auf und neben dem Laufsteg, unter
und vor den Videoleinwänden, ist ein
Kunstprodukt. Das Gute an der Inszenierung:
Wenn man nicht so genau hinschaut, dann merkt
man es nicht.

 Denn er gibt sich bescheiden, der Bowie der
Herbstsaison 2003: Anfangs greift er mit
rotweißgestreiftem Jäckchen zur Gitarre, den
Rest der 105 Minuten absolviert er leger im
braunen T-Shirt mit dunkler Jeans. Einzig das
rote Halstuch lässt zunächst darauf schließen,
dass er sich einen Restfunken Exaltiertheit
bewahrt hat.

 Jene Extaltiertheit, mit der er einst "Rebel
Rebel" präsentierte, das zum ersten Song in
Köln wird. Jene Exaltiertheit, die dennoch
verschwunden sein muss, wenn solch einer
zeitlosen Ewige-Jugend-Hymne fast übergangslos
ein Midtempo-Stück wie "New Killer Star" vom
neuen Album "Reality" folgt.

 Man hört und sieht einiges von dem, was
Standard ist bei Konzerten echter Superstars:
Eine musikalisch perfekte Band, eine
Videoshow, die sich mit Filmschnipseln und
Computeranimationen perfekt einfügt in die
Klangwelten. Alles Außergewöhnliche liegt bei
Bowie selbst, angefangen bei seinem Neid
erweckenden Äußeren: Der beinahe 57-Jährige
ist voll austrainiert, scheint nicht einmal zu
schwitzen und lässt sich stets eine leichte
Brise ins Gesicht und in die Haare wehen -
was ihn noch besser aussehen lässt.

 Und er weiß, mit seiner Geschichte umzugehen,
sich nicht auf peinliche Art zu wiederholen.
So singt er "Heroes" auf eine Weise, die aller
Inbrunst der Original-Version entbehrt - was
reine Absicht ist und keineswegs der im Laufe
der Zeit verlorene Muskelschmalz. Es ist die
Dekonstruktion der eigenen Legende. Das
eingesparte Pathos steckt Bowie in neuere
Stücke wie "The Loneliest Guy", das einen der
intensivsten Momente des Konzerts markiert.
Bowie klettert dazu auf den Laufsteg,
verschmilzt mit Videoprojektionen.

 Um zu beweisen, dass er dennoch nicht zur
Mimose geworden ist, spendiert der Superstar
als Zugabe herzerfrischend konventionelle
Versionen von "Suffragette City" und "Ziggy
Stardust". Eine Versöhnung mit jenen, die nur
Hits hören wollen - und ein Zeugnis, dass
Bowie doch noch etwas besitzt von jener
Ehrfurcht gebietenden Exaltiertheit. Etwas,
das alle Zeitläufte und Wechsel in Bowies
Image überlebt hat. Und das ihn zum großen
Pop-Künstler macht.

 
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