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Thema: TV-TIP: Why we fight...15.02.05 auf ARTE (410-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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TV-TIP: Why we fight...15.02.05 auf ARTE

Hallo, ein Tipp für alle politisch Interessierte.
Heute...15.02.05...läuft auf ARTE um 20 Uhr 45 ein sehr guter Dokumentarfilm mit dem Titel: Why We Fight.
Es geht um den industriel-militärischen Komplex der USA.
In dem Arte Programm-Info heisst es:

Why we fight
Dokumentarfilm, USA 2003, ARTE, Erstausstrahlung
Regie: Eugene Jarecki

Der scheidende Präsident Dwight D. Eisenhower warnte 1961 in seiner Abschiedsrede vor der zunehmenden Verschränkung von Militär und Industrie und des wachsenden Einflusses dieses "industriellen-militärischen Komplexes" auf die Politik der Vereinigten Staaten. 40 Jahre später scheint die Geschichte Eisenhower Recht zu geben. So wurde der Krieg im Irak nicht mehr allein von einer Berufsarmee geführt. Zahlreiche Privatfirmen waren beteiligt und ganze Bereiche der klassischen militärischen Tätigkeiten ausgelagert. Der Staat hat sein Gewaltmonopol aufgegeben, der Krieg ist zum Geschäft geworden. Dabei ist ein undurchsichtiges Netz von Sicherheitsdiensten, Söldnern und Spezialeinheiten entstanden, deren Aktivitäten nur schwer zu kontrollieren sind und die bisweilen bewusst eingesetzt werden um an der Grenze zur Legalität zu operieren. So stellte sich im Anschluss an den Folterskandal von Abu Ghureib heraus, dass die Gefangenen nicht nur von Militärpolizisten vernommen wurden, sondern dass die Militärführung auch auf zwei Privatfirmen zurückgriff, die spezialisiert sind, Informationen aus den Gefangenen herauszubekommen. Vor dem Hintergrund der zahlreichen von Amerika in den letzten Jahren geführten Kriege und der ständig steigenden Militärausgaben liefert der Filmemacher Eugene Jarecki in seinem Film "Why we fight" eine Innenansicht der Vereinigten Staaten und analysiert, wie sich das Verhältnis der USA zum Krieg seit Ende des kalten Krieges verändert hat. Warum führt Amerika heute Krieg? Welche politischen, ökonomischen und ideologischen Kräfte stehen hinter Amerikas Militarismus und treiben ihn weiter voran? Welche Chancen bestehen, diese unheilige Allianz aus Militär, Politik und Industrie aufzubrechen und zu überwinden? Zu Wort kommen unter anderem. die Politiker Wiliam Kristol und Richard Pearl, der CBS-Journalist Dan Rather sowie der ehemalige CIA-Mitarbeiter Politologe Chalmer Johnson.
Daneben begibt sich der Film nach Irak und geht den persönlichen Geschichten derer nach, die den Krieg unter Einsatz ihres Lebens führen.
 

Der New Yorker Filmemacher Eugene Jarecki sorgte 2002 mit
seinem Dokumentarfilm "Der Fall Kissinger" für großes Aufsehen. Sein jüngster Film wird auf dem Sundance Filmfestival 2005 Premiere haben (25.-30.1.2005). Quelle: Arte/Programm-Info

Gruss
Donizetti

TV-TIP: Why we fight...15.02.05 auf ARTE

Antwort #1
ich kenne diesen film
der ist wirklich GROSS!

hast du zufällig gestern die doku über Marianne Strauß gesehn?

wie F.J.Strauß es fertig gebracht hat --einen AUGSTEIN! verhaften zu lassen
und Bush-Papi freudvoll über die absperrungen hüpft um seinen besten freund F.J. zu begrüßen`?
man:
"what a world!"

TV-TIP: Why we fight...15.02.05 auf ARTE

Antwort #2
Yupp, hab' ich.
Jaja, die Sträuße....ich komm ja nicht aus Bavaria, aber der hat schon eine Sippe um sich geschart.
Von seinen Amigos ganz zu schweigen.
Die Strauß-Familie und die Bush-Familie. Kein Wunder, dass die sich verstehen oder verstanden haben.
Sie ähneln sich in machen Dingen so. 
Gruss
Donizetti

TV-TIP: Why we fight...15.02.05 auf ARTE

Antwort #3
Zitat

Sie ähneln sich in machen Dingen so. 

ja!
Familie und Religion!
der Rest ergibt sich.......

TV-TIP: Why we fight...15.02.05 auf ARTE

Antwort #4
Hab die Doku auf ARTE gesehen...schon spannend es nochmal so komprimiert gesagt zu bekommen, das mit der Rüstung. Erinnert mich an die Doku über Terrorismus wo es in etwa hieß: 1/3 der weltweiten Geldströme haben mit Terrorismus zu tun, würde man dieses Geld wirklich "aus dem Verkehr" ziehen, dann würde die Weltwirtschaft zusammenbrechen.

 
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