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Tomorrow belongs to those who can hear it coming
Thema: Queen spielt in Köln (806-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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Queen spielt in Köln

"Queen" spielt am Mittwoch, den 6. Juli im Kölner Rhein-Energie-Stadion.
  Paul Rodgers übernimmt als Leadsänger die Rolle von Freddy Mercury.
 
  Karten ab morgen, 10. März unter 0180 - 43 01 31

Queen spielt in Köln

Antwort #1
Ich muss ehrlich sagen, dass ich das irgendwie n bissel daneben finde, dass Queen mit nem neuen Sänger auftreten. Ich weiß es nicht, aber für mich ist Queen eigentlich Freddy Mercury und Freddy Mercury ist Queen. Das Tribute Concert war da ganz klar was anderes.

Aber ich meine, dass man so nen Sänger nicht ersetzen kann.
Oder steh ich mit der Meinung alleine da? :nixweiss:

Queen spielt in Köln

Antwort #2
Zitat
Ich weiß es nicht, aber für mich ist Queen eigentlich Freddy Mercury und Freddy Mercury ist Queen. Das Tribute Concert war da ganz klar was anderes.

Aber ich meine, dass man so nen Sänger nicht ersetzen kann.


Zu diesem Thema beleidigen und beschimpfen sich die Fans seit Monaten gegenseitig im Queen-Forum :-D (http://www.queenfcg.de/).

Ehrlich gesagt halte ich bei Queen jeden für ersetzbar - natürlich sind die Leute beim Leadsänger sensibler, als wenn es um einen der anderen Musiker ginge, aber 1. hat Mercury ja nur einen Teil der Songs geschrieben (sicher weniger als die Hälfte) und 2. fand ich seinen Gesang immer viel zu pathetisch (mit einer der Gründe, warum ich Queen nie zu meinen Lieblingsbands gezählt habe). Außerdem treten sie auch ganz ausdrücklich als "Queen + Paul Rogers" auf. Rodgers ist jedenfalls ein fantastischer Sänger, ob er zu den Songs von Queen passt, wird sich dann zeigen. Wie heisst es so schön "de mortuis nil nisi bene"...aber es gibt böse Zungen, die behaupten, dass die Band jetzt erstmals einen anständigen Sänger besitzt und keinen Kasper am Mikro (so ähnlich hat es die FAZ geschrieben und einen Strum entrüsteter Leserbriefe bekommen).

Queen spielt in Köln

Antwort #3
Naja so doll hab ich mich da auch jetzt nicht mit auseinander gesetzt und son großer Fan bin ich auch nicht. Und wenns heißt "Queen + Paul Rogers" nehm ich alles zurück.
Nur für mich hat sichs eben ein bissel komisch angehört.

Queen spielt in Köln

Antwort #4
...nun Paul Rogers hin oder her....es ist eh nicht die ganze Truppe...soweit ich das lesen konnt sind da nur Roger Taylor und Brian May auf Tour...wo bitte ist Bassman John Deacon ?...wird nirgends erwähnt.....

ein fragender
Tom  :eek:

Queen spielt in Köln

Antwort #5
Zitat
...wo bitte ist Bassman John Deacon ?...


Ist laut Angaben von Queen "in Rente"!

Also, man kann natürlich stundenlang darüber streiten, ob das mit den neuen Auftritten o.k. ist oder nicht: Led Zeppelin waren damals konsequent, sie haben die Band nach John Bonhams Tod aufgelöst, aber viele andere Bands haben nach dem Tod von Bandmitgliedern weitergemacht, darunter auch einige Bands, die ich wirklich sehr mag, wie z.B. Metallica, Allman Brothers, Chicago u.v.a. Ich halte May und Taylor zugute, dass sie immerhin über ein Jahrzehnt gewartet haben. Ich meine, die beiden sind Urmitglieder und wichtige Songschreiber von Queen, sie wollen Musik von Queen wieder live spielen, warum sollen oder dürfen sie sich nicht auch Queen nennen? Und Paul Rodgers singt ja völlig anders als Mercury - ich halte diese Wahl für klüger, als wenn sie irgendeinen Klon ans Mikro gelassen hätten. Letztlich waren sie wohl auch überrascht, wie schnell sich die Tickets verkauft haben. Ich werde mir jedenfalls das Konzert in Frankfurt ansehen und hoffe nur, dass die die-hard Mercury-Fans nicht den ganzen Abend verpfeifen. Ich respektiere die Leute, die Queen ohne Mercury und Deacon für nicht vollständig halten, verstehe aber nicht, wie man sich ein dermassen teures Ticket kaufen kann, wenn man eigentlich gegen diese Tour ist (ich habe die Diskussionen im deutschen Queeenforum schon seit einigen Wochen verfolgt und fühle mich inzwischen schon fast als Queenfachmann :-D , obwohl ich mir ursprünglich mein Ticket mehr aus Neugierde zugelegt hatte).

Re: Queen spielt in Köln

Antwort #6
Zitat
"Queen" spielt am Mittwoch, den 6. Juli im Kölner Rhein-Energie-Stadion.

und am 25.04. in Dortmund, ich habe karten und bin sehr gespannt auf das koncert...


Hier die offizelle Pressemitteilung vom Tourveranstalter in Deutschland "MLK":

Der langjährige Queen-Fan Justin Hawkins, Sänger von The Darkness, sagte erst neulich: "Wenn es um richtiges, echtes, grenzenloses Entertainment geht, da kommt niemand an Queen heran. Du meine Güte, diese Jungs wussten wirklich, wie man eine Show aufzieht."

Das taten sie allerdings. Und deshalb wurde die Nachricht von Queens bevorstehender Rückkehr auf die Bühne - zusammen mit dem legendären Frontmann von Free und Bad Company, Paul Rodgers - auch von Millionen von Fans mit riesiger Begeisterung begrüßt, als sich erste Spekulationen kurz vor Weihnachten über das Internet verbreitete.

Nach wochenlangen Spekulationen haben nun Brian May, Roger Taylor und Paul Rodgers die Termine für ihre Tournee Frühjahr 2005 bekanntgegeben. Auftakt ist für Queen und Paul Rodgers am 28.03.2005 mit einem Preview-Konzert in der Londoner Brixton Academy. Dieser Show werden in der ausgedehnten Tournee - der ersten Queen-Tournee seit 1986 - 25 weitere Auftritte in ganz Europa folgen. Allein in Großbritannien wird es 7 Konzerte geben, darunter eine zweite Show in London, wo sie auf dem Höhepunkt der Tour am 11.05. in Wembley Pavilion auftreten werden.

"Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch mal mitmachen würde," sagt Brian May. " Ich war immer dagegen, jemanden zu uns hinzustellen der dann versuchen würde, Freddie nachzuahmen. Plötzlich sah ich dann diesen Typen, der keineswegs wie Freddie sein wollte. Er muss ihn nicht imitieren, denn er hat seinen eigenen Stil. Da dachte ich dann ’Ja, wir können das durchziehen’, wir könnten noch eine Tour machen und die Songs neu beleben. Wir würden dann nicht alte Kamellen aufwärmen und so tun als ob Freddie noch da wäre; plötzlich hatten wir die Chance, die Songs neu zu interpretieren mit Hilfe eines Sängers der seinen Job versteht, der uns versteht. Plötzlich fühlte es sich einfach richtig an. Es ist überwältigend und ich kann es immer noch kaum glauben."

Auch Roger Taylor sagt "Paul versucht nicht, Freddie zu sein. Er möchte der ganzen Sache eine neue Richtung geben, seinen Stil einbringen. Freddie war ein großer Fan [von Paul], wir haben Free oft im Marquee gesehen. Er ist einer von denen, die großen Einfluss auf Sänger von heute hatten, und ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit."

Queen + Paul Rodgers werden sowohl Queen-Songs spielen als auch Songs, die Rodgers bei Free und Bad Company zu Hits machte. Laut Roger Taylor werden die kreativen Entscheidungen von allen drei gemeinsam getroffen. "Unser Problem ist die Menge an Material, aus der wir wählen müssen: da ist der ganze Queen-Katalog, aber auch so viele tolle Songs aus Pauls Katalog."

"Wir haben zusammen einige Benefiz-Veranstaltungen gemacht und das wurde etwas frustrierend - man bereitet sich vor, probt, tritt dann zusammen auf und spielt einige Songs - und dann ist alles vorbei. Jetzt haben wir die Möglichkeit, richtig zu proben und an den Songs zu feilen. Ich glaube, wir werden etwas schaffen womit keiner von uns gerechnet hat. Das gefällt mir so an kreativem Arbeiten: man weiß nie, was dabei herauskommt."

Aus dem neuen Line-up ergeben sich, laut May, eine Vielzahl an Möglichkeiten. "Freddie hat zum Beispiel ’Can’t Get Enough of Your Love’ nie auf einer Queen-Tour live gesungen, obwohl es ihm vermutlich Spaß gemacht hätte. Und dann gab es natürlich viele Songs, die Freddie nicht mehr live singen konnte: zum Beispiel ’Innuendo’, ’I Want It All’, ’The Show Must Go On’. Da war schon der Gedanke ’Wäre es nicht toll, wenn - rein hypothetisch - wir das jetzt nachholen würden?’ Also ich persönlich kann es kaum erwarten!"

Die Idee zu einer Tour entstand ursprünglich bei Mays Auftritt mit Rodgers letzten September bei der Fender Strat’s 50th Anniversary-Show in London. "Wir waren beide überrascht von unserer Chemie bei ’All Right Now’ , plötzlich war es uns beiden sonnenklar, dass da etwas besonders passierte."

"Nach der Fender-Show rief mich Brian an und sagte: ’Du musst Dir anschauen was wir gerade gemacht haben!’ Er schickte mir einen Mitschnitt, und ich verstand sofort, was er meinte. Paul war mit Free eines unserer Vorbilder Ende der 60er und in den 70ern. Ein Sänger dem wir nacheiferten. Was ich auf dem Mitschnitt von ihm sah war fantastisch. Brian und ich begannen ernsthaft nachzudenken."

Die Idee verfestigte sich aber erst, als May und Taylor einige Wochen später erstmals zusammen mit Paul Rodgers auftraten und bei der ersten jährlichen UK Hall of Fame Awards-Zeremonie in London, die auch im Fernsehen übertragen wurde, die Halle mit brillanten Versionen von ’We Will Rock You’, ’We Are The Champions’, und dem abschließenden ’All Right Now’ zum Kochen brachten.

Brian May erklärt die Hintergründe: "Es kam einfach so. Wir hatten wohl in einer der Kategorien gewonnen und man bat uns, aufzutreten. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt bereits mit Roger darüber gesprochen wie brillant Paul ist, und da er passender Weise auch auftreten sollte, einigten wir uns darauf, Paul zu bitten bei dieser Gelegenheit doch mit uns zusammen aufzutreten. Der Rest ist praktisch schon Geschichte. Die Show lief für uns so gut und das Publikum reagierte so stark, dass wir uns für eine gemeinsame Tournee schon so gut wie entschieden hatten."

Paul Rodgers: "Als wir in London zusammen auftraten, ergab sich eine echte Chemie zwischen uns. Wir wollten danach unbedingt etwas zusammen machen, und mittlerweile hat sich alles verselbstständigt."

Roger Taylor: "Vieles in unserer Musik kommt aus dem Blues, und Paul singt Blues mit sehr viel Seele. Wir hielten dies für eine sehr gute Richtung, der es zu folgen lohnt."

Laut Brian May begann man damit, "nach Spielstätten Ausschau zu halten, und zu diskutieren wie wir unser gesammeltes Material einbringen. Es ist sehr aufregend. Seit den Proben zu der Hall of Fame Awards-Show werde ich das Gefühl nicht los, dass da etwas Großes und Beängstigendes passiert. Beängstigend insofern, als damit eine Dampfwalze losgetreten wird, die niemand mehr aufhalten kann. Also tschüß zu Heim und Familie und allen anderen Plänen für die kommenden Monate. Plötzlich erhebt sich der Queen-Phönix wieder aus der Asche..."

Zu den unvermeidlichen Pessimisten hat May nur eines zu sagen: "Wie wäre es, wenn Ihr einfach den Spaß genießt? Das Leben ist zu kurz um immer nur alles negativ zu sehen, nur weil man sich außen vor gelassen fühlt, oder weil man cool sein will. Es gibt nur einen Grund, da raus zu gehen und uns von unseren Familien zu trennen: Wir lieben Tourneen und möchten das machen, was Tausende Leute sehen möchten. Und vielleicht möchten wir das auch mehr als einmal machen." Endlich ergibt sich für uns wieder eine Möglichkeit das zu tun, was wir am Besten können - echten Rock zu spielen!"

Roger Taylor fügt an: "Ich hatte immer gehofft, wir würden wieder auf Tour gehen! Ich bin begeistert. Es ist ein tolles Gefühl, es riecht gut, und wir machen es mit dem richtigen Sänger aus den richtigen Gründen."

gko

Queen spielt in Köln

Antwort #7
also mit Freddy hatte ich immerschon meine schwierigkeiten
ich fand den grausam
ein grausamer sängerknabe
und ein rücksichtsloses schwein war er ausserdem
der wusste schon lange dass er HIV-infiziert war
und hat reihenweise die jungs angesteckt.....

aber wie auch immer
sein auftritt in dem LIVE AID - konzert
ist legendär!


und so ne Queens konzert ( ohne F.M.) würd ich mir nich geschenkt anschauen
aber viel spazz an diejenigen die daran was finden können

Queen spielt in Köln

Antwort #8
Zitat
und so ne Queens konzert ( ohne F.M.) würd ich mir nich geschenkt anschauen
aber viel spazz an diejenigen die daran was finden können


Wahrscheinlich hast Du damit sogar (wieder einmal) Recht, aber nun hab ich halt die Karte :willnicht:

Queen spielt in Köln

Antwort #9
das is ja "nur" meine ansicht der dinge....
und wie du siehst wohne ich in einer großen stadt
die kulturell wirklich auf zack is:
jeder! aber auch wirklich "fast" jeder depp spielt hier
jeden tag gibtz hier live-konzerte en masse
da würde ich garnichmehr fertig werden wenn ich mir das alles anschauen würde
und die leutz die da spielen on "Queen"
sind nu mal hochkarätige musicians
da gibtz garnix dran rumzudeuteln
ausserdem sind die jungs gut drauf - haben spaß an ihrer sache
und werden das mit sicherheit dem publikum vermitteln
auch ohne F.

weiß was?
am donnerstag hat hier "Nazareth" gspielt
hab ich auch bissl was gesehen von
kannst dich noch an die erinnern?
"Love Hurts" ???

also nochma:
viel spazz !

Queen spielt in Köln

Antwort #10
Zitat
und wie du siehst wohne ich in einer großen stadt


Ja, an Nazareth erinnere ich mich, wusste gar nicht, dass es die noch gibt. Saarbrücken ist ja wie München "Landeshauptstadt" :-D , aber natürlich finsterste kulturelle Provinz. Es wird, was Konzerte angeht, sogar m.E. immer schlimmer - für größere Sachen muss ich nach Mannheim, Frankfurt oder Metz-Amneville fahren (wie bei Bowie). Tja, das Saarland ist halt klein und arm :heul:

Queen spielt in Köln

Antwort #11
tja - ich wusste auch nich dass es die noch gibt....


aber Amneville
da hat Mr. David Bowie das schönste "My Death" live gegeben das ich kenne
am 31.März 1996
wenn du es hören möchtest und nochnicht kennst
gib deine@ per p.n.

aber schnell!
ich muss wekke

 
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