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Tomorrow belongs to those who can hear it coming
Thema: The Bravery (591-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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The Bravery

The Bravery

"Number 1 promising act of 2005", sagt der Kritikerpoll der BBC.
Geht noch mehr? Für The Bravery wohl schon. Eine Band, die sich 'brave' - mutig - nennt, weil sie "keine Angst haben wollen", wie so viele andere ihrer Generation. Die meisten Leute in ihrem Alter würden denken, sie seien nichts wert. So wollten sie nicht enden, erklärt Frontmann Sam. Darum kam es zu jener Band: The Bravery.
Sam Endicott (Gesang, Gitarre) wächst in Bethesda/Maryland, in der Nähe von Washington DC auf. Genau so nahe wie die Hauptstadt der USA liegt da der Musikgeschmack: Postpunk. Sams erklärte Lieblingsband ist Fugazi. Diese Vorbilder sollen sich später im Druck hinter der Musik und in der Einstellung der Band widerspiegeln.

Endicott studiert am liberalen Kunst-College Vassar nördlich von New York City. Er versucht sich in Bands mit klingenden Namen wie Skabba The Hutt oder El Conquistador am Bass. Nachdem er 1999 seinen Abschluss erlangt, zieht er in die nahe, brodelnde Großstadt.

Auch sein Kommilitone John Conway (Keyboards) kommt nach NYC. 2003 beginnen sie an Stücken zu schreiben und diese an einem alten iMac zusammen zu fummeln. Die beiden sind ehrgeizig: Für 7.000 Dollar wollen sie ein Album produzieren. Ihre ersten Aufnahmen im Kasten, suchen die Jungs nach weiteren Bandmitgliedern. Sie finden Anthony Burulcich (Drums), Michael Zakarin (Gitarre) und dessen Studienkollegen Mike Hinder. Letzterer soll den Bass übernehmen, hatte das Instrument allerdings noch nie in der Hand. Er sieht das als Experiment. Ein verdammt erfolgreiches, wie sich noch herausstellen soll.

Im Oktober 2003 kommt ein gewisser Pete Galli am Proberaum der Band vorbei. Er bleibt stehen: die Musik, die aus den Türen dringt, fasziniert ihn. "Hoffentlich sind das keine hässlichen Fettsäcke", soll sein dringlichster Gedanke in dem Moment gewesen sein. Als er die fünf hübschen Burschen dann zu Gesicht bekommt, ist es um ihn geschehen. Diese Band muss er managen. Er setzt sich mit den Jungs zusammen. Gemeinsam überlegen sie sich einen Schlachtplan, der vor allem eins vorsieht: Konzerte geben. Live-Erfahrung zu bekommen sei nun das wichtigste. Immerhin hat die Band zu diesem Zeitpunkt noch nie vor Publikum gespielt. Ihren ersten Gig bestreiten sie am 25. November 2003 im Stringer Club in Williamsburg, dem Hipster-Bezirk von Brooklyn.

Während sie ihre Live-Qualitäten ausbauen, beginnen ihre Songs via MySpace.com im Internet zu kursieren. Im Frühjahr 2004 folgt ihr entscheidender Gig in Arlene's Grocery/New York. Der Laden ist voll mit Damen und Herren aus der Musikindustrie. Ein Kampf um The Bravery entsteht. Ende April 2004 unterschreibt die Band bei Island/Universal.

Wie alle anderen New Yorker Bands gehen auch The Bravery den Umweg über England. Mit einer EP im Gepäck verkaufen sie die Tour komplett aus. Noch bevor Ende März 2005 ihr erstes, selbstbetiteltes Album auf der Insel erscheint, hat die Band eine zweite Tour vollständig ausverkauft. Eine Co-Headliner-Tour mit Ash folgt in den USA.

Wann das Bravery-Album endlich auch offiziell in Deutschland erscheint, ist (noch) nicht klar. Laut Universal ist der August angedacht, aber wer möchte so lange warten? Zumindest live kann man "Die personifizierte Geltungssucht" (FM4) schon im Mai auf deutschen Bühnen anschmachten.

 
j.

The Bravery

Antwort #1
The Bravery hör ich im Moment rauf und runter. Bin auch zufällig durch FM4 draufgestoßen (worden) und (ähnlich wie bei The Killers) hat mich da irgendwas sofort süchtig gemacht. Bleibt halt wie immer abzuwarten, was da im Laufe der Zeit noch nachkommt oder ob das Level gehalten wird...
Niveau ist schließlich keine Handcreme  :wink:
Die Platte ist aber auf jeden Fall hörens- und die Jungs bestimmt auch live sehenswert!

The Bravery

Antwort #2
Ein dickes Lob an dich, schliesslich kommen mir meine Posts über Bands ohnehin schon längst etwas sinnlos vor hier.

Anscheinend hörn alle immer nur Bowie oder irgendwelches altes Zeugs!

j.

The Bravery

Antwort #3
Nee Jemen, immer tapfer weiter posten, informieren und aufklären, bidde, bidde! Eine dankbare Leserin ist dir jedenfalls sicher  :-D

The Bravery

Antwort #4
Zitat
Ein dickes Lob an dich, schliesslich kommen mir meine Posts über Bands ohnehin schon längst etwas sinnlos vor hier.
Anscheinend hörn alle immer nur Bowie oder irgendwelches altes Zeugs!
nee...  aber erstens kann ich mir nich jede neue CD gleich irgendwo anhören. Und...kleine Anregung...  mh.. vielleicht wäre nett, wenn du zu diesen doch sehhhr langen Kritiker/Werbe-texten, die die ganze Bandgeschichte enthalten,  die mich ja vielleicht beim "Erstkontakt" gar nicht so sehr interessiert, einen link zu ner website dazupackst oder gleich direkte links zum reinhören...  DAS muss ich mir dann nämlich immer per Google suchen (und ich mach mir die Arbeit sogar ab und zu..)  Oder wenn du die Texte etwas gekürzt hier wiedergibst mit nem Link zu dem originaltext in voller Länge... oder vielleicht noch ein paar persönliche Eindrücke und Anspieltips...    Is  immer ein bißchen viel Bleiwüste...
Aber, trotzdem... weitermachen! :-D 

gruß,Z

The Bravery

Antwort #5
Zitat
..kleine Anregung...
gruß,Z


hab ich ihm doch eh schon gsagt, zicky...

@jürgen: hörst du die alben der bands, die du uns vorstellst auch durch? (net das sich deine euphorie auf eine einzige single beschränkt)

und ja, bitte weitermachen!

The Bravery

Antwort #6
OK, Ok, ich werd mir eure Meinung natürlich zu Herzen nehmen und leicht verändert aber trotzdem weitermachen!

Und ja, ich hör mir die ganzen Alben meist an und werd in Zukunft natürlich auch Anspieltipps geben und meine Beiträge gleich verlinken!

j.

Scout

The Bravery

Antwort #7
Jetzt kann sich Brandon Flowers wieder aufregen, The Bravery werden nämlich Anfang 2007 ihren Zweitling "The Sund And The Moon" veröffentlichen, welcher der von Pearl Jam bekannte Brendan O'Brien produzierte: Sänger Sam Endicott spricht von Veränderungen, der Elektro-Sound nervt ihn zuletzt etwas:"We did it to death a little bit. We were a little sick of it. We went so synth-crazy that it got a little boring to us. It was more like, what does an acoustic piano sound like or what are real organ sounds? That stuff was more exciting to us." Songs heissen "Shapes", "The Ocean", "Believe", "Bad Sun", "Rat In The Walls" und den "kranken Mix aus The Rolling Stones und den Ramones" namens "Every Word Is A Knife In My Ear". Befürchten brauchen sie wenig, zumindest von The Killers, denn um so schlecht wie deren "Sams Town" zu werden, müßten The Bravery sich echt Mühe geben. Demnäxt mehr...

 
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