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Tomorrow belongs to those who can hear it coming
Thema: Gleneagles 06.07.2005 (482-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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Gleneagles 06.07.2005

THE LONG WALK TO JUSTICE
es läuft nicht rund in Gleneagles
Demonstranten werden in Schottland offenbar nicht gern gesehen

Die Mächtigen der Welt schauen ihrer Meinung nach häufig einfach weg

Straßenräumung in Edinburgh

In Gleneagles sind die Polizisten in der Übermacht


gko

Gleneagles 06.07.2005

Antwort #1
weiß eigentlich jemand mehr über das Concert von gestern in Edinburgh, oder wo auch immer das war.( zumindest zu weit weg von Glen Eagles)
 In den Medien war heute noch nicht viel zu hören...

rhetorisch gefragt
 hättest du erwartet das Demonstranten "gern" gesehen sind...
:nein:

Gleneagles 06.07.2005

Antwort #2
Zitat
weiß eigentlich jemand mehr über das Concert von gestern in Edinburgh, oder wo auch immer das war.( zumindest zu weit weg von Glen Eagles)


Tote Hosen auf der Live8 Abschlusskundgebung in Schottland

Einen Tag nach ihrem Konzert in Prag waren Andi, Breiti und Campino in Edinburgh zur Abschlussveranstaltung der Live8 Kampagne. 60.000 Zuschauer erlebten ein friedliches Abschlusskonzert. Mit einem großen Aufgebot an Musikern und Prominenten. Annie Lennox, James Brown, George Clooney, Susan Sarandon, Claudia Schiffer, Bono und viele andere waren gekommen. Für den Auftritt von Bob Geldof und seiner Band griff Campino das erste Mal seit Jahren wieder zur Gitarre und spielte bei zwei Liedern mit.

Diese schönen Schlussmomente der gelungenen Live8 Aktion sind durch die Terroranschläge in London zerstört worden.


Bob Geldof und Campino (zum ersten mal seit Jahren wieder
mit Gitarre) bei der Live8 Abschlusskundgebung
Foto: Reiner Pfisterer

gko

Gleneagles 06.07.2005

Antwort #3
hey  :)
Das nenn' ich Service

danke Korner :knuddel:

----------------
tja
 :( leider ging Gleneagels ein wenig in London unter...
aber das war ja dann auch wohl zumindest ein "Sinn" (?) der 'Sache'
 :(

Gleneagles 06.07.2005

Antwort #4
http://derstandard.at/?url=/?id=2103618

Zitat
Gleneagles - Am Rande des G-8-Gipfels ist der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder mit den Rockstars Bob Geldof und Bono zusammengetroffen. Der U2-Sänger Bono würdigte nach dem 30-minütigen Gespräch im Golfhotel Gleneagles am Mittwochnachmittag Schröders Bemühungen, die Entwicklungshilfe bis zum Jahr 2015 von 0,28 auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben. Der Kanzler habe sich diesem Ziel verpflichtet.

"Wir wissen, dass ihm dies das Leben in Deutschland schwer machen könnte", sagte Bono in Anspielung auf die für September geplante Bundestagswahl. Er erwähnte in diesem Zusammenhang auch die deutsch-französische Forderung, zur Finanzierung der Entwicklungshilfe eine Abgabe auf Flugtickets zu erheben.

Schröder zollte Bono und Geldof seine Anerkennung für ihr Engagement für Afrika, wie Regierungssprecher Béla Anda berichtete. "Der Kanzler hat deutlich gemacht, dass Afrika ein Schwerpunkt der deutschen Entwicklungshilfe ist, bleiben wird und auch bleiben muss." Geldof hatte die Live-8-Konzerte vom vergangenen Wochenende initiiert. Bono war bei der Aktion für Afrika mit U2 im Londoner Hyde Park vor 200.000 Menschen aufgetreten.

Beide Musiker und Schröder waren sich nach Angaben aus der deutschen Delegation einig, dass eine erhöhte Entwicklungshilfe auch an Kriterien wie "gute Regierungsführung" geknüpft werden müsse. U2-Sänger Bono sagte dazu den Angaben zufolge: "Wenn die Deutschen etwas sagen, dann tun sie das auch."

Schröder hatte Bono bereits 2001 beim G-8-Gipfel in Genua und im Jänner dieses Jahres am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos getroffen. In Gleneagles sprachen Bono und Geldof auch mit dem britischen Premierminister Tony Blair, US-Präsident George W. Bush und dem kanadischen Ministerpräsidenten Paul Martin.




die Entwicklungshilfe bis zum Jahr 2015 von 0,28 auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben.
hm :gruebel:
und das heißt in Zahlen??

Gleneagles 06.07.2005

Antwort #5
Zitat
http://derstandard.at/?url=/?id=2103618

Zitat
Gleneagles - Am Rande des G-8-Gipfels ist der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder mit den Rockstars Bob Geldof und Bono zusammengetroffen. Der U2-Sänger Bono würdigte nach dem 30-minütigen Gespräch im Golfhotel Gleneagles am Mittwochnachmittag Schröders Bemühungen, die Entwicklungshilfe bis zum Jahr 2015 von 0,28 auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben. Der Kanzler habe sich diesem Ziel verpflichtet.

"Wir wissen, dass ihm dies das Leben in Deutschland schwer machen könnte", sagte Bono in Anspielung auf die für September geplante Bundestagswahl. Er erwähnte in diesem Zusammenhang auch die deutsch-französische Forderung, zur Finanzierung der Entwicklungshilfe eine Abgabe auf Flugtickets zu erheben.

Schröder zollte Bono und Geldof seine Anerkennung für ihr Engagement für Afrika, wie Regierungssprecher Béla Anda berichtete. "Der Kanzler hat deutlich gemacht, dass Afrika ein Schwerpunkt der deutschen Entwicklungshilfe ist, bleiben wird und auch bleiben muss." Geldof hatte die Live-8-Konzerte vom vergangenen Wochenende initiiert. Bono war bei der Aktion für Afrika mit U2 im Londoner Hyde Park vor 200.000 Menschen aufgetreten.

Beide Musiker und Schröder waren sich nach Angaben aus der deutschen Delegation einig, dass eine erhöhte Entwicklungshilfe auch an Kriterien wie "gute Regierungsführung" geknüpft werden müsse. U2-Sänger Bono sagte dazu den Angaben zufolge: "Wenn die Deutschen etwas sagen, dann tun sie das auch."

Schröder hatte Bono bereits 2001 beim G-8-Gipfel in Genua und im Jänner dieses Jahres am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos getroffen. In Gleneagles sprachen Bono und Geldof auch mit dem britischen Premierminister Tony Blair, US-Präsident George W. Bush und dem kanadischen Ministerpräsidenten Paul Martin.




die Entwicklungshilfe bis zum Jahr 2015 von 0,28 auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben.
hm :gruebel:
und das heißt in Zahlen??


Das ist unbestritten wichtig und ein erster Schritt.

Aber das Problem ist sicher viel vielschichtiger:

Waren im Urlaub in Ägypten.
Dort nimmt die Bevölkerungszahl alle 10 Monate um 1 Million Menschen zu.

In Südafrika ist jeder 4. Erwachsene an Aids infiziert.

Bürgerkriege in einigen afrikanischen Ländern

 
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