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Thema: Black Rebel Motorcycle Club (257-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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Black Rebel Motorcycle Club

Der Black Rebel Motorcycle Club hat ein paar turbulente Jahre hinter sich. Dem furiosen Karrierestart folgten Ernüchterung, Enttäuschungen und Querelen. Howl, das dritte Album der Band aus San Francisco, markiert nun einen überragenden und in dieser Form nie geahnten Neuanfang.
Was ist da passiert? Mit einem volle künstlerische Freiheit garantierenden Plattenvertrag unter Arm gehen BRMC ins Studio, spielen ihr sehr englisch klingendes Debüt Black Rebel Motorcycle Club ein und mischen insbesondere die britische Gitarren-Szene mit über 200.000 verkauften Einheiten auf. Der Nachfolger Take Them On, On Your Own führt zu Streitereien mit dem Label, Peter Hayes, Robert Levon Been und Nick Jago gehen nach einem längeren Aufenthalt in GB zurück in die Staaten, trennen sich von ihrer Plattenfirma und beschließen weiter zu machen. Erst ohne Drummer Jago, dann mit. Zwölf Monate arbeitete das nach einer Biker-Gang aus dem Marlon-Brando-Film The Wild One benannte Trio stückweise an Howl. Der Sound ist für Fans komplett neu: Weg sind die dreckigen elektrischen Fuzz-Gitarren, weg die prägnanten Keyboards und völlig verschwunden auch die Zitate à la The Jesus And Mary Chain. BRMC klingen sehr, sehr amerikanisch, bewegen sich mit akustischen Instrumenten und viel Piano zwischen Folk, Country und Blues. Neu erfunden hat sich die Band damit nicht, die drei schrieben schon immer Roots-Songs, trauten sich aber nie, sie auch so zu veröffentlichen. Mit Howl beweisen BRMC, dass sie auch anders können. Dass ihnen wie so vielen hoch gehypten Bands nicht nach zwei, drei Alben die kreative Luft ausgeht. Von denen kommt noch mehr Gutes, garantiert.

 
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