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Thema: Wallace & Gromit Movie: The Curse of the Were-Rabbit (493-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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Wallace & Gromit Movie: The Curse of the Were-Rabbit



Fünf Jahre ist es her, seit Peter Lord und Nick Park mit Chicken Run einen Plastilinfigurenfilm in voller Kinolänge gezaubert haben, zehn Jahre gar, seit mit A Close Shave das bis anhin jüngste Abenteuer von Wallace & Gromit geschaffen wurde. Das lange Warten auf ein neues Werk aus der Claymation-Küche der Aardman-Studios hat sich aber gelohnt. Sehr sogar.

The Curse of the Were-Rabbit ist nach drei Kurzabenteuern der erste Leinwandauftritt von Wallace & Gromit in Spielfilmlänge. Die Story bietet dabei alles, was man von den beiden coolen Knetfiguren kennt und erwartet: Eine rasante, spritzige Geschichte, irre technische Erfindungen und Maschinen, herrliche Figuren sowie eine mitreisende musikalische Untermalung.

Die Geschichte um das Riesenkaninchen mag dabei auf den ersten Blick zwar als etwas simpel erscheinen - in ihrer Umsetzung ist sie das aber nicht im Geringsten. Die Erzählung startet fulminant und bleibt in den ganzen fünfundachtzig Minuten des Films konstant spannend, mitreissend und ausgesprochen unterhaltsam. Geboten werden wilde Verfolgungsjagden, unheimliche Nachtszenen sowie zwischenmenschliche und -tierische Beziehungsgeschichten; alles stetig durchwoben von einem feinen, wunderbaren Humor und Witz. Nicht nur die Story und das Abenteuer an und für sich sorgen für Heiterkeit, sondern besonders auch die unzähligen Anspielungen auf bekannte Filme und Szenen, die - wie schon bei Chicken Run - dermassen zahlreich und stellenweise so feinsinnig in den Film eingewoben sind, dass man erst beim zweiten oder dritten mal Zuschauen alle gefunden und erkannt haben wird.

Die Figuren und das Set sind ebenfalls eine Klasse für sich. Liebevoll und enorm detailbewusst gestaltet, wirkt die Szenerie so echt (und very british!), dass man zu gerne einmal an einen dieser Orte reisen würde - zum Beispiel zu Lady Tottingtons Anwesen, um dort ein Runde auf dem Karusell mit den vielen Lichtlein zu drehen und anschliessend eine Zuckerwatte zu kaufen. Die Figuren beeindrucken durch ihre Lebendigkeit und die Ausagekraft ihrer Mimik und Gestik: Obwohl Gromit kein einziges Wort spricht, erzählt er mit seinem Gesichtsausdruck und seiner Körperhaltung alles, was es zu erzählen gibt. Die verschiedenen Charaktere, auch jene, die nicht im Zentrum der Geschichte stehen, sind durchs Band echte Persönlichkeiten, die man sofort ins Herz schliesst. Und bei den Kaninchen kommt der Jööö-Faktor voll und ganz zum Tragen.

Es gäbe noch so viel zu erwähnen - wie zum Beispiel die tolle Musik von Komponist Julian Nott. Andererseits soll vom Film so wenig wie möglich verraten werden, um niemandem das Vergnügen zu nehmen, selber mit dem "Anti-Pesto"-Duo auf Entdeckungsreise zu gehen. Der Lobgesang sei deshalb an dieser Stelle beendet, mit der Aufforderung: Hingehen, sich verzaubern lassen, viel lachen und geniessen! The Curse of the Were-Rabbit ist nicht nur für Wallace & Gromit-Fans Kino vom Feinsten. Rating: *****

deutsche Filmseite

Wallace & Gromit Movie: The Curse of the Were-Rabbit

Antwort #1
oh ja  :D
den muß ich sehen!

gruß, Z


Wallace & Gromit Movie: The Curse of the Were-Rabbit

Antwort #3
7 Tonnen Knetmasse in 5 Jahren Arbeit, das sind die einzigen Eckdaten die ich weiss!

Aber mir machen die Figuren in diesen Filmen eigentlich immer a bissl Angst, sind sozusagen etwas "scary"

Weiss nicht so recht, irgendwie grusig!

j.

Wallace & Gromit Movie: The Curse of the Were-Rabbit

Antwort #4
Den Film will ich auch sehen! Ich fand Chicken Run zum Totlachen und habe auch zwei der Kurzfilme mit Wallace & Gromit gesehen. Super!

Wallace & Gromit Movie: The Curse of the Were-Rabbit

Antwort #5
...ein sehr schöner Film...
(hab ihn mir heute angesehen... sozusagen als Bildungsprogramm...)



Sehr zu empfehlen...
gruß, Z :D

Wallace & Gromit Movie: The Curse of the Were-Rabbit

Antwort #6
Hab ihn auch am Samstag angeguckt und mich sehr gut amüsiert! Besonders die Häschen sind klasse. Wo nehmen die Macher bloß diese Ideen her?

Im Kino haben die Leute am Ende sogar applaudiert. Das heißt doch schon mal einiges.

 
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