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Tomorrow belongs to those who can hear it coming
Thema: Robbie Williams - Intensive Care (915-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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Robbie Williams - Intensive Care

Für alle, die es interessiert:

Auf der Webseite von Robbie Williams http://www.whatsyourfuture.com/ wird diese Woche vorab das neue Album vorgestellt, jeden Tag zwei andere Songs zum Anhören.

Montag: Ghosts & Tripping
Dienstag: Make me pure & Spread your wings
Mittwoch: Advertising Space & Please don't die
Donnerstag: Your gay friend & Sin sin sin
Freitag Random Acts of kindness & The trouble with me
Sonnabend & Sonntag: A place to crash & King of Bloke and bird

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Viel Spaß damit!

jarod

Robbie Williams - Intensive Care

Antwort #1
Danke für den Tipp. Gehört hab ich die ja alle schon im Kino. Werde daher wahrscheinlich doch bis zur richtigen Veröffentlichung abwarten.

Robbie Williams - Intensive Care

Antwort #2
Und hat schon einer von euch die CD zuhause?

Robbie Williams - Intensive Care

Antwort #3
Zitat
Und hat schon einer von euch die CD zuhause?



Nee, noch nicht...aber ich denke mal, ich werde sie mir demnächst mal saugen ;)

Find ich ja echt nicht übel die neuen Songs...besonders "Trippin´" ist ja ein echter Ohrwurm!

Habe gestern das Konzert im TV gesehen....wäre ja schon gerne dabei gewesen....

Musste aber die ganze denken, wie komisch...Robbie ist ja echt ein super Entertainer, und ich mag seine Musik echt gerne....und die ganze Aufmachung der Show war einfach klasse...habe teilweise ne richtige Gänsehaut bekommen, wie er die Massen im Griff hat...
nur vom Aussehen her ist er absolut kein bisschen mein Fall.

Also  auch wenn ich an einem Konzert von ihm echt Spaß hätte (und auch schon hatte 2003)....es wäre doch niemals das gleiche wie David zu sehen ;)

xxSimone

Robbie Williams - Intensive Care

Antwort #4
Also bei mir liegt die CD ganz frisch vom Promarkt schon im Player und hat dort mehrere Runden gedreht. Ich bin ziemlich begeistert von der Scheibe. Schon beim ersten Hören kann man den ein oder anderen Ohrwurm-Kandidaten herausfiltern. Freue mich, dass er an seine bisherigen Erfolge so gut anknüpfen kann!

Robbie Williams - Intensive Care

Antwort #5
Zitat
Schon beim ersten Hören kann man den ein oder anderen Ohrwurm-Kandidaten herausfiltern.



Ja, das kann ich mir vorstellen!!!

:)

Übrigens...irgendwie hatte ich die ganze Zeit noch gar nicht Deinen Konzertbericht gelesen...hatte irgendwie vergessen, nach der Post nochmal Ausschau zu halten...und daher war ich dem Irrtum erlegen, dass Du auf dem Konzert selbst gewesen bist.
Kein Wunder, dass ich Dich gestern nicht im Publikum entdecken konnte  :lol:

Robbie Williams - Intensive Care

Antwort #6
Also ich war natürlich heute auch gleich bei Media Markt und hab mir die Scheibe geholt.

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass ein paar gute Songs dabei sind, die gleich ins Ohr gehen.

Ich bin ja grad sowieso der Meinung, dass "tripping" eins seiner besten Lieder überhaupt ist.

Mir gefällt "Intensive Care" sehr gut und wer bisher Gefallen an Robbie hatte, der wird auch diese Platte mögen.

Liebe Grüße

jarod

Robbie Williams - Intensive Care

Antwort #7
"tripping" gefällt mir auch echt gut. Und das Video find ich witzig.
Ich seh´s so, wie Simone. Bestimmt ist Robbie eine großartiger Entertainer und Künstler. Aber seit ich seine Bio gelesen habe, kann ich ihn mir nur noch als rülpsenden Proll vorstellen. (Alle Fans mögen mir verzeihen.)
Er ist nicht so charismatisch, wie Bowie und er begleitet  mich halt noch keine (fast) 30 Jahre.
Grüße von Anika

Robbie Williams - Intensive Care

Antwort #8
Hm, sieht so aus als ob ich mir das Album doch in nächster Zeit zulegen müsste. Eigentlich wollte ich damit ja noch ein wenig warten. Aber "tripping" ist auch bei mir dank Radio schon ein echter Ohwurm  :lah:  und die Aufzeichnung vom Auftritt in Berlin war auch nicht übel (hab sie mir auf Video aufgenommen und am Sonntagnachmittag angesehen).

Tja, Robbie hat schon Entertainer-Qualitäten, obwohl ich ihn auch nie mit David vergleichen würde. Und so als Mann ist er nun gar nicht mein Typ... Herzklopfen null, aber da hat eben jede(r) so seine eigenen Vorlieben. :wink:

miss peculiar

Robbie Williams - Intensive Care

Antwort #9
Zitat
Und so als Mann ist er nun gar nicht mein Typ... Herzklopfen null, aber da hat eben jede(r) so seine eigenen Vorlieben. :wink:

miss peculiar



Genau....aber is ja auch gut, dass nicht alle den gleichen Geschmack haben ;)

@Anika: Hmm, also ne Bio hab ich von Robbie noch gar nicht gelesen.....aber ich glaube das ist dann auch nicht unbedingt nötig..würde vermutlich auch nicht unbedingt nen anderen Eindruck bekommen als Du....(mir haben ja auch die "Bild" Schlagzeilen an den Tagen nach dem Konzert schon gereicht die ich so in den Kiosken aushängen sehen habe)

xxSimone

Robbie Williams - Intensive Care

Antwort #10
Die Bio hab ich mal geschenkt bekommen. gleich zu Anfang steht da u.a., dass Robbie es liebt, im Dunkeln Auto zu fahren, usw. Plötzlich hält er an, um irgendwo in die Ecke zu pissen, und so weiter. Ich finde die  Ausdrucksweise nicht so toll und in der Tat prollig. Hab das Buch dann ungetauscht und mir was anderes geholt.
Du hast also nichts verpasst . Aber- letztlich ist ja bekanntlich alles eine Geschmacksfrage.
Grüße von Anika

Robbie Williams - Intensive Care

Antwort #11
Meine Mitbewohnerin hat sich die CD für 10,- bei Saturn gekauft (Sonderaktion).
Eben hat uns ihr Freund besucht und meinte, daß das Lied Nr.8 (Sin Sin Sin) Ähnlichkeit mit "Heroes" hat.
Ich finde, er hat irgendwie Recht. Vor allem am Anfang des Liedes.
Mal wieder der Beweis dafür, wie gut ich mir meine beiden Kleinen erzogen habe. Jaja!  :ja:

Robbie Williams - Intensive Care

Antwort #12
Zitat
M
Eben hat uns ihr Freund besucht und meinte, daß das Lied Nr.8 (Sin Sin Sin) Ähnlichkeit mit "Heroes" hat.
I



Hmm, muss ich mir gleich mal anhören...aber weisste was, ich glaube ich weiss schon welchen Song Du meinst....denn als ich das Konzert im TV gesehen habe, da hatte mich auch ein Intro ein wenig an Heroes erinnert! Dann war es  bestimmt genau der Song!

:D

xxSimone

Robbie Williams - Intensive Care

Antwort #13
heute hatte meine Tageszeitung eine, wie ich finde, wunderbar aufgemachte und getextete "Review" zu dem Album.
Welcher ich (sorry an anwesende Fans) rückhaltlos zustimmen möchte.
:guck: http://www.pnp.de/journal/artikel.php?cid=29-10109964&Ressort=popk&Map=§(MAP)&BNR=1

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Zitat
Es war einmal ein King of Pop
Robbie Williams’ neues Album „Intensive Care“ ist schon jetzt ein Verkaufsschlager - Musikalisch ist es ein mächtiger Flop

 (Foto: dpa)
 Er wird überschüttet mit Superlativen, doch Kreativität sucht man auf Robbie Williams’ neuem Album vergeblich. Die PNP hat die zwölf Songs getestet. 
von
Raimund Meisenberger
Welcher Superlativ darf es denn sein? Sexiest man alive? Größter Entertainer aller Zeiten? Nachfolger Michael Jacksons als King of Pop? „Here I stand victorious”, singt Robbie Williams in der allerersten Textzeile seines neuen Albums „Intensive Care”. Robbie der Siegreiche, der sich auf dem Cover inmitten zweier Superhelden präsentiert. Wer wohl der lässigste und mächtigste Typ von den dreien ist?

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Es wird vergessen, dass Williams ein Sänger ist

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Robbie ist so groß, er kann machen, was er will. Er kann ein Swing-Album aufnehmen und schon tanzen die Teenies zu steinalten Sinatra-Nummern, er kann, wie kürzlich geschehen, den Journalisten die Berichterstattung von seinem Berliner Konzert faktisch verbieten, den Absatz der neuen Scheibe berührt das nicht im Mindesten. Mehr als 100 000 Fans rissen sich schon am ersten Verkaufstag um „Intensive Care“ - ein deutscher Schallplattenrekord in diesem Jahr. Bei all dem Brimborium um den britischen Superstar wird gelegentlich vergessen, dass er doch in erster Linie einmal Sänger ist. Wer von sich selbst immer nur Bilder im riesenhaften Maßstab zeichnet, den darf man getrost auch mit kritischen Maßstäben messen.

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Erwartungen, die kein Künstler erfüllen kann

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Obwohl: Robbie hat’s auch nicht leicht. Wer bereits diverse unvergängliche Pop-Hymnen aufgenommen hat - und das hat Robbie Williams zweifellos -, der wird gar zu gern mit himmelhohen Erwartungen konfrontiert, die kein Künstler der Welt jemals erfüllen kann. Gerade darum sollte man den Superhelden für 53 Minuten vergessen und sich auf die Musik konzentrieren. Huldigen kann man ihm später wieder.

 Die zwölf Songs im Einzeltest:

Ghosts: Robbie Williams Visitenkarte mit strahlendem, klar herausgearbeitetem Gesang und stadionfähigem Refrain. Wenig Akkorde, viel Pathos, auf Glanz getrimmt („Wenn ich mal groß bin, will ich ein U2-Song werden“).
Tripping: Die aktuelle Single und ein Klasse-Song, solange man sich nicht irritieren lässt, dass Robbie hier den Sting gibt. Die Tonhöhe im Refrain und die Reggae-Anklänge lassen im Musikwiedererkennungshirn sofort das Schild „Police“ aufleuchten. Dennoch großartig.
Make me pure: Robbie wirft den Weichspüler an. Pseudoironischer Schmalzpop mit Streichern und etwas zu spirituell-bombastisch geratenem Soul-Chor im Background.
Spread your wings: Eine reichlich belanglose Mischung aus Bon Jovi und Pur. Entspannt und gut mitzusingen, aber ohne besondere Kreativität. Verzichtbar wie kaum ein anderes Lied auf der Platte.
Advertising space: Stimmungsvolle Ballade, die nach Kuscheln klingt und ein wenig nach Zuckerwatte schmeckt. Viele Menschen mögen ja Zuckerwatte.
Please don’t die: Wie ging das gleich noch mal?
Your gay friend: Rocknummer zum Wiederaufwachen. Tanzflächentauglich, flott, witzig. Der Gute-Laune-Song auf „Intensive Care“.
Sin Sin Sin: Willkommen in den 80er Jahren. Ein bisschen Synthesizer, ein bisschen Discofox. Nicht zu fassen, dass derselbe Sänger auch schon Cole Porter und George Gershwin interpretiert hat.
Random acts of kindness: Ein Déja-vue, schon wieder 80er. Diesmal mit ein bisschen Gitarrenriffs und Vier-Viertel-Schlagzeug - beides gleichermaßen wenig spannend.
The trouble with me: Sieben Uhr morgens, man dreht das Radio an und locker tönt ein Sing-Along-Song heraus. Der Soundtrack zum Zähneputzen. In gehobener Stimmung reicht es auch für Auf-der-Party-Herumhüpfen.
A place to crash: Reicht ganz sicher für Auf-der-Party-Herumhüpfen. Eingängiger, schneller Rocksong. Nach dem Gitarrenintro wartet man zwar eigentlich auf die Stimme von Mick Jagger, aber Williams macht seine Sache hier auch sehr gut.
King of bloke and bird: Ein Wunder, ein Lied aus Fleisch und Blut. Melancholisch, ohne Tränendrüsenautomatik. Romantisch, aber weit diesseits der Kitschgrenze. Versöhnung bahnt sich ihren Weg.

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Künstlich, klebrig, weichgespült

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An Robbie Williams’ Stimme gibt es absolut nichts zu mäkeln, der Typ kann singen, sein Ton ist unverwechselbar, sein Charme außerordentlich. Technisch ist die Platte perfekt produziert, die Stimme dominiert den Gesamtklang - ein Fest für Liebhaber von Robbie Williams’ Gesang. Doch an diesem ersten Album, das Robbie Williams nicht mehr gemeinsam mit Songwriter Guy Chambers, sondern stattdessen mit Stephen Duffy gemacht hat, klebt ein merkwürdig künstliches Etwas, von dem man auch beim vierten Hören nicht weiß, ob es Weichspüler ist oder die Ahnung eines Computers zur Komposition von Radiohits, der hinter dem Ganzen steckt. Künstlerische Kreativität jedoch sucht man hier lange - und muss schließlich aufgeben.

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Mythos ist nicht gleich Qualität

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Wenn jetzt manch Kritiker die Angelegenheit zu retten versucht, indem er darauf hinweist: „Robbie Williams ist auf seinem neuen Album so flexibel und experimentierfreudig wie nie“, weil er doch mit Reggae-Elementen, mit Soul, mit Rock, mit Disco arbeitet, der möge doch bitte bedenken: Das hat Willy Astor auch schon gemacht, nur kam bisher noch keiner auf die Idee, Titelstorys über ein Mädchen zu drucken, das gerüchteweise mal was mit ihm gehabt haben soll, weil er doch gar so ein Überflieger und sowieso ein genialer Pop-Gott ist. Man sollte nicht Mythos und Qualität verwechseln. Zur freundlichen Beschwichtigung derjenigen Fans, die „Intensive Care“ für ein Meisterwerk halten, soll nur noch mal gesagt sein: Robbie Williams hat musikalisch schon Großes geleistet - diesmal aber sicher nicht.
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Robbie Williams - Intensive Care

Antwort #14
Zitat


 
Zitat
Die zwölf Songs im Einzeltest:

Ghosts:(„Wenn ich mal groß bin, will ich ein U2-Song werden“).
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:rofl:

Der Satz gefällt mir!

xxSimone

 
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