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Tomorrow belongs to those who can hear it coming
Thema: Vor fünf Jahren starb George Harrison (755-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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Vor fünf Jahren starb George Harrison

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...........................(am 29. November 2001)

.......
.............................* * * Something * * *
..................(für das Video auf das Foto klicken... )

London (dpa) - Beim Wachwechsel vor dem Buckingham-Palast geschah etwas Außergewöhnliches: Statt Marschmusik spielte die Militärband ein Medley von Beatles-Melodien.

Das Londoner Massenblatt «The Mirror» erschien ganz in Schwarz und berichtete: «Von der Königin bis zum Milchmann, alle trauern um George.» Und der US-Präsident mit demselben Vornamen wie der Verstorbene, George W. Bush, ließ aus Washington mitteilen, auch er sei «traurig darüber, dass nun zwei der vier Beatles nicht mehr am Leben sind».

Nur einer hatte dem absehbaren Krebstod von George Harrison vor fünf Jahren, am 29. November 2001, ohne Traurigkeit entgegengesehen: er selbst. «Mein Vater hatte keinerlei Angst, zu sterben», berichtete Harrisons Sohn Dhani.

In der Biografie «Here Comes The Sun» - benannt nach einem der berühmtesten Beatles-Songs aus Harrisons Feder - beschrieb der Autor Joshua M. Greene, was geschah, nachdem der Musiker im März 2001 die Diagnose «Lungenkrebs mit Metastasen» erhalten hatte: «George brachte seine Familie mit einem privaten Jet nach Varanasi in Indien, wo er im Ganges badete - eine traditionelle Praxis für jemanden, der sich auf den Tod vorbereitet.»

Seine enorme psychische Stärke, sein seelisches Gleichgewicht hatte der am 25. Februar 1943 als jüngstes Kind eines Busfahrers in Liverpool geborene Superstar aus der Hingabe an den Krishna-Glauben bezogen, der auf dem Hinduismus beruht. Immer wieder fand er Trost und Inspiration bei Hare Krishna; insbesondere in der Lehre von der Wiedergeburt. «Er war überzeugt von der Unzerstörbarkeit seiner Seele und konnte dadurch die tragische Dimension des Todes hinter sich lassen», berichtete Greene.

Harrison war die treibende Kraft für die - wenn auch vorübergehende - Beschäftigung der Beatles mit dem Hinduismus. Er lockte sie nach Indien. Und er sorgte maßgeblich für die «indischen Töne» auf Beatles-Alben - darunter «Love You To» 1966 auf «Revolver» und «Within You, Without You» 1967 auf «Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band».

Der «stille Beatle» wurde Harrison auch genannt, weil er sich oft dem dominanten Songschreiber-Duo John Lennon und Paul McCartney beugte. Doch der Produzent der «Fab Four», George Martin, bekannte nach Harrisons Tod, für ihn sei stets er «der stärkste Beatle gewesen».

Nicht wenige Musikkritiker hielten Harrison für den besten Gitarristen der Band. Und von seinen Songschreiber-Qualitäten künden immerhin auch 22 Beatles-Titel, darunter Welthits wie der Rocksong «Taxman» auf dem 1966 erschienen Album «Revolver».

Für Frank Sinatra war Harrisons «Something» (1969 auf der LP «Abbey Road»), «das schönste Liebeslied der letzten fünfzig Jahre». Nach McCartneys «Yesterday» ist «Something» bis heute der Beatles-Song, der am häufigsten von anderen Künstlern interpretiert wurde. Harrisons wahre Stärke als Musiker zeigte sich einem größeren Publikum freilich erst nach der Beatles-Ära.

Mit dem hoch gelobten Album «All Things Must Pass», das den Hare-Krishna-Superhit «My Sweet Lord» enthielt und sich rasch drei Millionen Mal verkaufte, hatte er als erster nach dem Auseinanderbrechen der Beatles einen Riesenerfolg als Solostar. Allerdings gab es später einen moralischen Tiefschlag, als ein amerikanisches Gericht «My Sweet Lord» als Plagiat des Songs «He's So Fine» von den Chiffons einstufte.

Das war längst vergeben und vergessen, als Harrison Ende der 80er Jahre mit Bob Dylan, Tom Petty, Jeff Lynne und Roy Orbison unter dem Bandnamen Traveling Wilburys äußerst erfolgreich durch die Lande zog. Und erst recht war es vergeben, als «My Sweet Lord» wenige Wochen nach seinem Tod neu als Single aufgelegt wurde - und sofort auf Platz eins der britischen Hitparade kam.

Vor fünf Jahren starb George Harrison

Antwort #1
:cry: R.I.P, George.

Vor fünf Jahren starb George Harrison

Antwort #2
Mmmmhh sehr traurig...eher der stille Typ, aber meiner Meinung nach hinter lennon der mit der genialste bei den Beatles!

Auch später hat er ja noch schöne Sachen geschrieben....Mensch jetzt hab ich vor kurzem noch gelesen, dass sich Freddys (Mercury) Todestag wieder mal gejährt hat....das ist echt traurig, ein Ersatz für solche Menschen lässt glaube ich für immer auf sich warten....ich besuche bald das Grab von Jim Morrison...sowas kann einen depressiv machen 8O  :nein:

R.I.P. George!

Vor fünf Jahren starb George Harrison

Antwort #3
In dem Zusammenhang wollten mir schon vor 5 Jahren folgenden Textzeilen vom "Meister" (und diesmal meine ich ausnahmsweise mal nicht Bo) einfach nicht aus dem Kopf gehen (auch wenn der Song 1969/70 sicher in einem anderen Kontext geschrieben wurde, ist er sicherlich kennzeichnend für Harrisons Lebenseinstellung. Er war eben der netteste, bescheidenste und bei weitem vernüftigtse Beatle, für den der Tod etwas ganz natürliches darstellte, das für ihn einfach zum "Leben" bzw. Kreislauf der Natur gehörte.):

"Sunset doesn't last all evening
A mind can blow those clouds away
After all this, my love is up and must be leaving
It's not always going to be this grey

All things must pass
All things must pass away
All things must pass
None of life's strings can last
So, I must be on my way
And face another day"

Komischerweise auch genau einer der Songs die er damals bei seinem letzten T.V.-Auftritt 1997 bei VH1 gespielt hatte (ob er wohl schon damals gewusst hatte, dass er den Kampf gegen den Krebs verlieren würde ?).

In diesem Sinne George wo immer du sein magst:

„There was never a time when I did not exist, nor you. Nor will there be any future when we cease to be." (Bhagavad Gita)

Vor fünf Jahren starb George Harrison

Antwort #4
:cry:

da ist immer noch eine SMS in meinem handy... "George ist tot"...

gruß, Z

Re: Vor fünf Jahren starb George Harrison

Antwort #5
Zitat
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...........................(am 29. November 2001)

.......
.............................* * * Something * * *
..................(für das Video auf das Foto klicken... )


möglicherweise hat George aber mal zuviel LSD gefressen.... :D

wie auch immer, natürlich war er einer der allerbesten songwriters und sein Leben verlief wohl etwas glücklicher als das vieler anderer Musiker

for you - ich mochte Paule jaule nie, aber das sit einfach gut:




und Dhani - es gibt andere und noch bessere Aufnahmen aus diesem Tribut-concert
aber als ich das sah, also dieses Konzert, dachte ich im ersten Moment es wäre George selbst ( Lennons Sohn war auch dabei ... )




und B.P. lebte damals auch noch !! hinten am piano

_____________________________________
God bless them

Re: Vor fünf Jahren starb George Harrison

Antwort #6
Zitat
möglicherweise hat George aber mal zuviel LSD gefressen.... :D

Mag sein...  :wink:
Trotzdem war er einer der besten Gitarristen und der besten Songwriters.

Zitat




Ja, die Aufnahmen sind sehr schön, besonders "While My Guitar Gently Weeps"...

Re: Vor fünf Jahren starb George Harrison

Antwort #7
Zitat

Ja, die Aufnahmen sind sehr schön, besonders "While My Guitar Gently Weeps"...


eine gewaltige Energie geht von diesem song aus, nichtwahr?
und Mr. Slowhand ist natürlich in seinem Element, nicht nur er...

da könnte man fast irgendwie gläubig sich hinknien....fast !

Re: Vor fünf Jahren starb George Harrison

Antwort #8
Zitat
eine gewaltige Energie geht von diesem song aus, nichtwahr?
und Mr. Slowhand ist natürlich in seinem Element, nicht nur er...

da könnte man fast irgendwie gläubig sich hinknien....fast !

man spürt die Leidenschaft aller Musiker bei diesem Konzert und den Respekt vor George...
Und niemand bringt seine Songs besser rüber als Clapton...

Und Dhani... - ohne Worte...


 
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