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Thema: Der Linux-Thread (1334-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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Der Linux-Thread

Darf ich einen Linux-Thread aufmachen?:?:

Ich mach's einfach :wink: ,  schließlich haben wir hier auch Threads speziell für Mac-User und die stellen hier auch nicht unbedingt die Mehrheit.

Hin und wieder werde ich hier mal Neuigkeiten aus der parallelen Betriebssystemwelt der Linuxe hier posten, auch auf die Gefahr, dass es keinen interessiert :wink: . Aber vielleicht irre ich mich  :) .

Der aktuelle Anlass ist die Veröffentlichung der 18. Ubuntu-Version 13.04  namens „Raring Ringtail“.

Hier ein paar interessante Links.
Die Hauptseite:
http://www.ubuntu.com/

Und einige Webseiten deutscher PC Zeitschriften und Community's:
http://ikhaya.ubuntuusers.de/2013/04/25/ubuntu-13-04-raring-ringtail-ist-erschienen/

http://www.heise.de/open/artikel/Ubuntu-13-04-im-Test-1849485.html

http://www.golem.de/news/test-ubuntu-13-04-raring-ringtail-geht-s-langsam-an-1304-98936.html

http://www.pcwelt.de/downloads/Linux-Betriebssystem-Ubuntu-586947.html?redirect=1http://www.golem.de/news/test-ubuntu-13-04-raring-ringtail-geht-s-langsam-an-1304-98936.html

Auf meinen Rechnern läuft seit 4 Jahren Ubuntu als Hauptsystem, und daneben Windows, somit habe ich ein Dualbootsystem. Und ich vermisse nichts. Windows bleibt aber drauf, weil ich's mal bezahlt habe :roll: . Die Winpartitionen sind sind aber auf das Nötigste verkleinert.

Der Linux-Thread

Antwort #1
Ein großer Teil der Computer der Internationalen Raumstation wird auch auf Linux umgestellt.
Zitat
Von den über 50 Rechnern an Bord ist im Moment nur von denen die Rede, die Teil des Netzes zur Kontrolle der Station sind. Die United Space Alliance, eine von der NASA mit dem Betrieb von Teilen der Infrastruktur der ISS beauftragte Firma, nahm für die Umstellung dieses „OpsLAN“ genannten Netzwerks Schulungen der Linux Foundation in Anspruch.

Man benötige ein Betriebssystem, das widerstandsfähig und zuverlässig sei, sagte der verantwortliche Teamleiter Keith Chuvala. Ebenso wichtig sei es, die Kontrolle in der eigenen Hand zu halten, sodass gepatcht werden könne, wenn die Notwendigkeit besteht.

Linux ist in der Wissenschaft wie in der Raumfahrt nicht unbekannt. Das jüngste Beispiel ist die bereits dreimal erfolgreich zur ISS gestartete unbemannte Raumkapsel Dragon, deren drei Steuerrechner unter Linux laufen.


http://ikhaya.ubuntuusers.de/2013/05/13/ueberflug-fuer-linux/
https://training.linuxfoundation.org/why-our-linux-training/training-reviews/linux-foundation-training-prepares-the-international-space-station-for-linux-migration
http://www.digitaltrends.com/computing/international-space-station-ditches-windows-for-linux/

Der Linux-Thread

Antwort #2
Zitat
na, das war das Jackalope, natürlich. :D

gruß, Z


Ja, klar! Das gute alte Jaunty Jackalope. Jetzt fällts mir auch wieder ein, Du hattest doch damit mal Deinen Arbeitsspeicher getestet :) .


Mit diesem Ubuntu 9.04 hab ich 2009 angefangen.

Gruß Madman


Der Linux-Thread

Antwort #4
Schon wieder sind sechs Monate vorbei und die neue Ubuntuversion 13.10 „Saucy Salamander“ wurde veröffentlicht. Sie bringt einige kleine optische Änderungen und die mitgebrachte Software wurde aktualisiert.

http://www.ubuntu.com/

http://www.heise.de/open/artikel/Ubuntu-13-10-durchstoebert-das-Netz-1979807.html

http://ikhaya.ubuntuusers.de/2013/10/17/ubuntu-13-10-saucy-salamander-ist-erschienen/

Der Linux-Thread

Antwort #5
Ubuntu ist das sicherste ( :wink: ) Betriebssystem. Zu diesem Ergebnis kommt die britische Regierungsbehörde "CESG". Dazu traten mehrere Mobil- und Desktopsysteme gegeneinander an. Es gibt aber auch Kritik an den Tests, da Ubuntu das einzige GNU/Linux im Test war und das Ergebnis nicht wirklich objektiv und repräsentativ ist. Meiner Meinung ist es aber nur logisch Ubuntu antreten zu lassen, da es die am weitesten verbreitete GNU/Linux Distribution ist und besonders einsteigerfreundlich ist. Natürlich hätten auch Frickelsysteme wie Gentoo oder Arch teilnehmen können und gewonnen, aber wer benutzt sowas? Ausschließlich Linuxcracks mit zu viel Zeit, die sich bei der Installation mit dem Terminal herumschlagen wollen. Hier mal zum Nachlesen :
Ubuntu als sicherstes Betriebssystem ausgezeichnet
Berechtigte Kritik gibt es an Ubuntu aber dennoch, die Firma Canonical, die hinter Ubuntu steht, macht aus Ubuntu immer mehr ein zweites OS/X. Canonical kocht immer mehr sein eigenes Süppchen und schließt die Linux-Gemeinschaft von seinen Entwicklungen aus. Dabei profitierte Ubuntu seit Anfangstagen selbst von der Gemeinschaft und baut auf Debian, der freien Mutterdistribution, auf. Trotzdem werde ich weiterhin Ubuntu treu bleiben, weil es als GNU/Linux tatsächlich sehr sicher ist, leicht zu installieren und mit einer großen Zahl an Software aufwartet.


Der Linux-Thread

Antwort #7
 Und schon wieder sind zwei Jahre weg, heute erschien das neue Ubuntu 16.04 "Xenial Xerus". Es ist wieder eine LTS mit Unterstützung bis 2021.
http://www.ubuntu.com/
Auf meinem neuen Notebook läuft das schon, allerdings in einem anderen Flavor, nämlich Ubuntu  MATE.
https://ubuntu-mate.org/xenial/


Der Linux-Thread

Antwort #9
 
Zitat
Zitat
Lenovo locked the BIOS to prevent Linux installs..
http://imgur.com/a/niewu


Wenn mir der Hersteller vorschreibt welches System ich benutzen soll, oder die Installation alternativer Systeme verbietet, ist das für mich ein schwerer Mangel, ein solches Gerät würde Retour gehen. Zum Glück bekommt man noch günstige und gebrauchte ThinkPads der T-Serie, welche die von IBM geerbte gute Linuxkompatibilität mitbringen. Besonders schlimm, aus Linux-Usersicht, sind eben diese Lenovoeigenentwicklungen und Geräte von Medion :kotz: . Hier wird die Installation von Linux zum Abenteuer bis unmöglich. Die hat M$ im Würgegriff, ....traurig wenn ein Softwarehersteller keinen anderen Weg mehr sieht seine veraltete Software zu vermarkten.

Erfahrungsbericht-1 Jahr mit Ubuntu

Antwort #10
Übernommen aus dem Forum ubuntuusers.de.
Zitat von: jelu
Liebe Linux-Gemeinde,

heute möchte ich mich mal über Linux, speziell Ubuntu, auslassen und meine Erfahrungen teilen. Viele Jahre habe ich mit Windows gearbeitet, gespielt, probiert, gebastelt, musiziert usw. Angefangen habe ich damals mit Windows 3.1 über Win95, WinNT, Win2000 bis hin zu Win7, 8 und letztendlich Win10. Ich würde von mir behaupten, dass ich nicht nur zu Windows-Otto-Normal-User gehöre, sondern schon über tieferes Wissen in der Microsoft-Umgebung verfüge. Mit jeder neuen Betriebssystemversion kamen immer neue Features und Umstrukturierungen innerhalb des Betriebssystems dazu. Das bedeutete, jedes dieser Betriebssysteme blähte sich immer mehr auf mit Diensten und zusätzlicher Software, welche ich niemals nutze oder benutzt habe. Mit jedem neuen Update hatte ich das Gefühl, dass die Rechner immer langsamer wurden, die Systemstarts immer länger brauchten, Software mehr Zeit für den Start brauchte usw. und (nennt mich paranoid) ich das Gefühl hatte, dass diese Probleme immer 1-2 Monate vor Weihnachten verstärkt auftraten (Zufall?) Ich war eigentlich nur damit beschäftigt die ganzen Rechner der Familie am Laufen zu halten oder den nicht so windowsaffinen Familienmitgliedern zu erklären, wo sie was finden bzw. zu suchen haben. Irgendwie schafften sie es auch immer wieder Fehler zu produzieren, die ich nicht so ohne Weiteres gelöst bekam und die im Netz existierenden Lösungen funktionierten bei meinen Rechnern nur sehr sehr selten. So verbrachte ich viele Nächte mit Ursachenforschung u.u.u. Dinge, welche grad noch funktionierten, liefen plötzlich nicht mehr. Im Hintergrund laufende Updates machten das System sehr zäh und man kam eigentlich um einen Neustart nicht herum. Tagsüber war ich müde weil ich nachts wieder einmal zu lange vor'm Rechner gesessen hatte und der Frustrationsfaktor stieg mit jedem Systemneustart der am Ende eh zu nichts führte. Rechner, die mir eigentlich das Leben erleichtern sollte, sorgten dafür, dass ich mehr Zeit damit verschwendete sie am Laufen zu halten als sie tatsächlich aktiv zu nutzen. Irgendwann hatte ich die Schnauze voll. Ich war Sklave meiner eigenen Technik geworden.

Also beschloß ich mir mal die Linuxwelt anzusehen. Am Anfang hatte ich Bauchschmerzen, da ich nicht wußte WIE und WAS so funktioniert. Ich hatte Angst etwas falsch zu machen oder dass meine Daten flöten gehen würden oder ich am Ende wieder auf Windows gehen müsste u.u.u. Sehr viele Bedenken und Überlegungen ob ein Wechsel auf Linux es eine gute Idee wäre oder nicht, außerdem gibt es ja wahnsinnig viele Versionen.... Das bedeutet, neue Kopfschmerzen, wieder schlaflose Nächte und hilfesuchende Familienmitglieder, welche ja nur Windows kennen....

Ich beschloß erst einmal mich genaustens zu informieren und schaute mir dazu diverse Videos an (ich bin lesefaul ;-) ) In den Videos sah alles so einfach aus und ich dachte, das wird bei mir sowieso wieder nicht funktionieren. Das kannte ich ja schon vom Windows her. Und dann noch die Eingabe der Befehle über das Terminal.... OK, den ersten Versuch wollte ich mit einem alten Laptop wagen, falls es in die Grütze geht, kann ich den Rechner getrost entsorgen. Ich habe mich für Ubuntu entschieden.

Die Kinder waren im Bett und bereitete mich auf eine lange Nacht vor.

Erst einmal habe ich mir die Installations-CD erstellt und diese in den Rechner gestopft. Ich habe bei der Installation das vorher installierte Windows wegbügeln lassen und nach ca. 20 Minuten lief der Rechner mit Ubuntu. 'Nicht schlecht', dachte ich,'aber da fehlen bestimmt noch die ganzen Treiber für Soundkarte, Maus und weiß der Geier was noch fehlt..'

Welch eine Überraschung, alles lief auf Anhieb und ich hatte sogar schon Teile von LibreOffice mit installiert. Dann habe ich über das Softwarecenter noch diverse Software nachinstalliert (alles ohne Befehlseingabe) und hatte einen, auf MEINE Bedürfnisse, eingerichteten Rechner. In so kurzer Zeit habe ich noch NIE einen Rechner neu aufgesetzt bekommen. Ich war völlig begeistert.

Jetzt wollte ich mehr ausreizen. Unter Windows hatte ich eine DJ-Konsole im Einsatz, die bis auf einige Funktionen, ihren Dienst ganz gut leistete. Diese wollte ich jetzt auch mal unter Ubuntu ausprobieren, wobei ich sehr sehr skeptisch war ob die unter Linux läuft. Also, Konsole an USB angeschlossen, doch irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Ubuntu sie nicht erkennt. Kein Hinweis in der Art "Gerätetreiber wird installiert...bla bla bla", kein Hinweis, keine gelben Ausrufezeichen, nichts! 'Scheinbar wird sie unter Ubuntu nicht erkannt, schade...' Etwas enttäuscht öffnete ich MIXXX und zu meiner Überraschung funktionierte die Konsole ohne Probleme. Alles funktioniert völlig reibungslos. Ubuntu kennt meine Konsole ohne zusätzliche Treiberinstallation, ohne Neustart und ohne dass man gefühlt 100x auf "Weiter" klicken musste. Einfach eingesteckt und es funktioniert! Ich bin hin und weg. Wie geil ist das denn? Egal ob Scanner, externe Soundkarte, USB-Sticks... anstecken, läuft. Das ist ja noch einfacher als eine Nachttischlampe in Betrieb zu nehmen (die muss man nämlich vorher noch einschalten ;-) )

Nach ein paar Stunden der Einarbeitung, sollte meine Familie den Rechner testen dürfen. Übrigens war die beschriebene Nacht die letzte, die ich mir für einen Rechner um die Ohren hauen sollte. ;-)

Meine Familie kam nach einer kurzen Erklärung ganz schnell mit dem neuen System zurecht.

Jetzt ist ca. 1 Jahr vergangen und ich bin froh diesen Schritt gegangen zu sein. Meine anfänglichen Bedenken sind ganz schnell der Erkenntnis gewichen, dass es auch anders geht. Einfacher! Hätte ich gewußt, dass es so reibungslos funktioniert, wäre ich schon viel früher umgestiegen.

Mittlerweile laufen bei mir 4 Rechner mit Ubuntu für Büroanwendungen, mit DJ-Programmen inkl. Lichtsteuersoftware sowie Audiorecording oder auch mit Lernsoftware für die Kids.

Natürlich ist auch unter Ubuntu nicht alles "heile Welt" aber die im Netz angebotenen Lösungen zur Problembehebung funktionieren so wie man es erwarten würde. Beispielsweise waren eines Tages sämtliche Menüleisten in den Programmfenstern und die seitliche Menüleiste verschwunden. Nach kurzem gegoogle hatte ich einen Lösungsansatz gefunden und konnte den Fehler beheben.

Hin und wieder stürzt auch mal ein Programm ab und der Fehlerbericht wird gesendet (wenn man es möchte), aber das kennt man ja von Windows auch. Von daher gibt es da keine Unterschiede.

Die Ubuntu-Oberfläche ist einfach und übersichtlich strukturiert, Systemeigenschaften sind auf das Notwendigste reduziert und selbsterklärend, benötigte Programme lassen sich relativ einfach nachinstallieren, die Rechner starten sehr schnell und mit dem Terminal hat man ein sehr mächtiges Werkzeug zur Hand.

Was mir aber am meisten imponiert ist die Hilfsbereitschaft der Linux-(Ubuntu)-Gemeinde untereinander. Egal mit welchen Fragen (und seien sie noch so primitiv) der Einzelne um die Ecke kommt, niemand wird herablassend behandelt oder bekommt blöde Antworten zurück.

Inwieweit der Hardcore-Gamer mit Linux glücklich wird, mag ich nicht zu beurteilen aber für Otto-Normal-Anwender finde ich keine Argumente, welche gegen Linux/Ubuntu sprechen.

LG Jelu

Aus für LiMux in München

Antwort #11
Das wars für Linux, die Stadt München wechselt zurück zu NSA-kompatibler Software. Da hat sich die Lobbyarbeit und der Umzug von Unterschleißheim nach München für MS gelohnt. Nur der Steuerzahler schaut in die Röhre, der darf die unzähligen Lizenzen für Windows und Office bezahlen. Und wenn dann irgendwann Locky und seine Nachfolger ihr Unwesen treiben, kommt noch das steuerfinanzierte Lösegeld hinzu. Wir habens doch.
Von Linux zurück zu Microsoft: Schwarz-Rot in München will LiMux rauswerfen

Antw.: Der Linux-Thread

Antwort #12
Zur Zeit gibt es leider ein richtig ernstes und schwerwiegendes Problem mit Ubuntu 17.10. Das Installationsabbild beschädigt während der Installation das UEFI einiger Rechner irreparabel.  Bug 1734147 Die Modelle, die im Bugreport aufgezählt wurden, sind nur die gemeldeten, die Dunkelziffer dürfte um einiges höher liegen  :( .  Es ist auch kein reines Ubuntuproblem, auch Antergos ist betroffen. Wenn das UEFI erstmal geschrottet ist, hilft nur noch Einschicken zum Hersteller und Auslöten des UEFI , oder Mainboardtausch.



 
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