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Tomorrow belongs to those who can hear it coming
Thema: Placebo-Konzert-Kritik von Zürich (527-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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Placebo-Konzert-Kritik von Zürich

Hier noch die Placebo-Konzert-Kritik von Zürich


[size=0px][/size]Irrwisch mit Kraft

Energie, Endzeit, Experiment:
Das erstaunliche Rocktrio
Placebo spielte im Volkshaus.


Sie sind ein ungleiches Paar, die beiden Frontleute von Placebo. Der eine, Bassist und Gitarrist Stefan Olsdal, hat die Statur eines Hünen und wiegt sich gerne wie ein seliger Riese in der Mächtigkeit der eigenen Musik. Der andere, Brian Molko, das Gesicht und die Stimme der Band, erscheint neben seinem Kollegen als Elf auf Speed: schmächtig, zart und zappelig, ein Unruheherd, ein Irrwisch mit seltsamem, gnomenhaftem Haarschnitt und einer gehörigen Portion Sexappeal.
Die einzige Gemeinsamkeit der beiden war am Donnerstag im Zürcher Volkshaus die schwarze Farbe ihrer Kleider. Textile Düsternis herrschte also, und auch sonst war einiges auf Endzeitstinunung ausgerichtet - die russverschmierte Bühnen-rückwand, das häufig eingesetzte Stroboskop und natürlich die Musik, Rave-beeinflusster, melodisch-düsterer Powerpop
mit Texten über agonische Langeweile, über Liebe mit «bitterem Ende» und über das Zeitalter des «ökologischen Armageddon». Aber Achtung: Wer jetzt an ein strenges Gruftie-Happening denkt, der liegt ziemlich falsch.
Placebo bewiesen live nämlich einen gesunden Willen zum song- und soundtechnischen Experiment. Unter Molkos klaren, ausdrucksstarken, aber gleichförmigen Gesangslinien spielte sich Erstaunliches ab: Mal trieben Breakbeats die ganze Sache tüchtig voran, mal wurde mit Paukenschlägeln und Sitar-Samples wattierter, unbehaglich schwankender Seelenfrieden verbreitet. Als Coda zu «Summer Rain» wiederum verfremdete Molko seine eigene, in den Synthesizer eingespeiste Stimme durch das Drehen von Knöpfchen.
Dieser Mut machte sich für Placebo bezahlt. Obwohl die Abmischung im Volkshaus mit der Kraft des Dargebotenen nicht immer mithalten konnte, wurde das Konzert frenetisch bejubelt. Der Irrwisch, der Riese und Schlagzeuger Steve Hewitt kommen übrigens bald wieder: Wegen des enormen Ansturms auf die Billette wurde für 11.Juni ein Zusatzkonzert in der Wettinger Tägerhard-Halle angesetzt.

-Quelle- TAGES-ANZEIGER ZÜRICH

 :wink:

Placebo-Konzert-Kritik von Zürich

Antwort #1
Also ich war am Montag in Berlin beim Konz. und es war echt die Hölle.. teilweise habe ich wirklich um meine leben fürchten müssen... Nur gab es echt keinen weg raus weder nach vorne noch nach hinten...
Die leute waren super rücksichtslos. Leider konnte man das Konzert so garnicht genießen.

Placebo-Konzert-Kritik von Zürich

Antwort #2
Zitat
Also ich war am Montag in Berlin beim Konz. und es war echt die Hölle.. teilweise habe ich wirklich um meine leben fürchten müssen... Nur gab es echt keinen weg raus weder nach vorne noch nach hinten...
Die leute waren super rücksichtslos. Leider konnte man das Konzert so garnicht genießen.


Ja -kann ich verstehn-
also in Zürich wars auch ziemlich gestopft !
hab den kleinen Brian trotzdem gesichtet und der Sound war doch
echt gut  :?:  :!:

Ich habe im Netz irgendwo ein wahnsinns live-pic von Bo & Molko gesehen.
weiss aber nicht mehr genau wo -welche site-
habs gefunden !
hier der link
http://www.davidbowie1847.homestead.com/files/hours/bow99.jpg

 
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