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Tomorrow belongs to those who can hear it coming
Thema: Mother | SdT 12.02.2020 (130-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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Mother | SdT 12.02.2020

Mother

So richtig vom Jagdfieber getrieben hab ich mir inspiriert durch die vielen Schätzchen im SdT die limitierte Birthday Single aufgeregt geordert. Yeahh....geschafft! Sie trägt die No. 1924, ich bin stolz wie Bolle, kleine Freude im C-Wahn.

Wie Bolle freut mich auch der Bezug zu John Lennon, der mich jahrelang sehr geprägt und begleitet hat. Im Vergleich zum "braven" Paul war er als Freak und Genie immer mein absoluter Lieblings-Beatle und sicher kein Muttersöhnchen. Wie kommt er zu solch einem Titel? 

Der Text von "Mother" spricht beide Elternteile von Lennon an, die ihn beide in seiner Kindheit verlassen haben. Sein Vater, Alf (Anm: Nicht der Außerirdische :)), verließ die Familie, als John noch ein Kleinkind war. Seine Mutter Julia lebte nicht mit ihrem Sohn zusammen, obwohl sie ein gutes Verhältnis zueinander hatten; sie wurde bei einem Autounfall am 15. Juli 1958 von einem Polizisten außer Dienst namens Eric Clague angefahren und getötet, als Lennon 17 war. In einem seiner letzten Konzerte erklärte Lennon, dass der Song nicht nur von seinen Eltern handele, sondern vielmehr "von 99% der Eltern, lebend oder halb tot". Was auch immer das bedeuten mag.
Quelle: Wikipedia

Und wie kommt der Song zu David? Der mir ans Herz gewachsene Mister Pegg hat auch hierzu verlässlich Text:

Zitat
1973 zeichnete das Rock-Magazin das Spektakel auf, wie Bowie im Château d'Hérouville an einem offenen Feuer saß und während einer Pause der Pin Ups-Sessions aufmerksam John Lennons verzweifelter Single von 1970 lauschte. Fünfundzwanzig Jahre später, im August 1998, nahm Bowie eine Coverversion von "Mother" für ein Tribute-Album auf, das von Yoko Ono zusammengestellt wurde. Nachdem er zunächst ein Demo in Nassau mit Reeves Gabrels und dem Schlagzeuger Andy Newmark (dessen letztes Bowie-Engagement die Soul-Tour 1974 gewesen war) aufgenommen hatte, fügte Bowie später während der Aufnahme von 'Safe' Overdubs in New York City hinzu und festigte damit seine lang erwartete Wiedervereinigung mit dem Produzenten Tony Visconti. "Es war eine gute Ausrede für uns, um wieder ins Studio zu gehen", sagte David. "Eigentlich waren wir auf der Suche nach einem gemeinsamen Projekt, und dieser Song, völlig unabhängig davon, schien zu passen. Wir wollten nicht das Risiko eingehen, ein ganzes Album zu machen und dann nach drei Songs festzustellen, dass es zwischen uns keinen Strom mehr gibt. Und es hat sehr gut funktioniert, so gut, dass wir in naher Zukunft wieder zusammenarbeiten werden." Während der New Yorker Session wurden Overdubs von Background-Sänger Richard Barone und Keyboarder Jordan Ruddess hinzugefügt, während Visconti selbst Bassgitarre und weitere Backing Vocals beisteuerte. Bowies Performance wurde hauptsächlich aus dem Original-Demo übernommen: "Davids Stimme war live und das Schlagzeug war schrecklich", erinnerte sich Visconti später, "aber seine Stimme war so gefühlvoll und er wollte sie behalten. Während der Aufnahme von 'Safe' stanzte David ein paar Gesangszeilen auf 'Mother'." Onos Tribut-Album sollte ursprünglich im Oktober 2000 zu Lennons sechzigstem Geburtstag veröffentlicht werden, aber zum Zeitpunkt des Schreibens blieb es unveröffentlicht. Im Jahr 2006 wurde jedoch Bowies 5'03"-Aufnahme online geleakt und wurde schnell zu einem Favoriten unter Sammlern. Vielleicht ist es klug, nicht zu versuchen, die wilde, rohe Emotion, die Lennons Original auszeichnet, zu übertreffen, aber es ist dennoch eine hervorragende Aufnahme, die Bowie in auffallend dramatischer Form einfängt; es ist zu hoffen, dass dieses exzellente Stück noch die offizielle Veröffentlichung erhält, die es verdient.

Na, da wird er sich gefreut haben, der Nicholas! Sein Wunsch ist wahr, die Platte da. Sogar recht zügig unter den derzeitigen Bedingungen kam sie an. Freu!

Freut euch auch heute über 'Mother'... und kommt klar mit diesem Freitag, selbst bei brenzligen Ecken und verkokelten Kanten. Sonst hilft vielleicht Mutter oder das kleine Bo oder das Jackalope entführt in die schönsten Ecken, die zu finden sind... 😘

LG
Oogie

Antw.: Mother | SdT 12.02.2020

Antwort #1
Ein schöner, wenn auch trauriger, Song. Wurde mir eben mal wieder erst richtig bewusst beim studieren der Lyrics.

Über die Single habe ich mich auch sehr gefreut. Ganz besonders, dass ich es geschafft habe eine von nur 1000 Exemplaren in der Farbe Cream zu ergattern! ❤️

Die erste schwarze Version von JPC trägt die Nummer 7935 und kam wirklich schnell.

Auf die zweite schwarze Version (Nummer 7106) sowie die Cream Version (Nummer 0320) von Dig! musste ich lange warten. Erstens bis sie endlich verschickt wurden, zweitens bis sie endlich ankamen, unversichert. Puh, hatte schon Alptraum davon. Aber dann war das Päckchen doch endlich da, und lugte halb aus dem Briefkasten. Naja wenigstens Happy End.

Die zweite Schwarze hatte ich eigentlich nur aus Versehen bestellt, da ich mich bei der Bestellung verklickte, aber eine Korrektur wollte ich nicht riskieren.
Und so kann sich immerhin Dr. Z drauf freuen ;) @zicky_dustbin ich hab mich jetzt übrigens entschieden bzgl der Nummer, Du bekommst dann 7935. Puh, ein Glück war die jetzt noch nicht bei Dir! 😬

Lyrics:
Mother, you had me but I never had you
I wanted you, but you didn't want me
So I, I just got to tell you
Goodbye, goodbye

Father, you left me but I never left you
I needed you, you didn't need me
So I, I've just got to tell you
Goodbye, goodbye

Mama don't go, Daddy come home
Mama don't go, Daddy come home

Children, please don't do what I have done
I couldn't walk, but I tried to run
So I, I, I got to tell you
Goodbye, goodbye

Mama don't go, Daddy come home
Mama don't go, Daddy come home
Mama don't go, Daddy come home
Mama don't go, Daddy come home
Mama don't go, Daddy come home
Mama don't go, Daddy come home
Mama don't go, Daddy come home
Mama don't go, Daddy come home...


Original:


Live 1972


Davids Version


LG Simone

Antw.: Mother | SdT 12.02.2020

Antwort #2
Ein schöner, wenn auch trauriger, Song. 

Tja, passt wohl leider zum Tag, obwohl die Sonne scheint.
Wer ist Max?
Max war "bloß" ein kleiner Hund drüben in den USA. Wer jemals Haustiere hatte, kennt dieses Gefühl. Unsere beiden Katzen sind genauso alt und ich mag nicht drüber nachdenken.

So passt mit dem traurigen Text wieder alles mit allem zusammen. Das Original beginnt sogar mit Totenglocken...

LG
Oogie

Antw.: Mother | SdT 12.02.2020

Antwort #3
Tja, passt wohl leider zum Tag, obwohl die Sonne scheint. Max war "bloß" ein kleiner Hund drüben in den USA. Wer jemals Haustiere hatte, kennt dieses Gefühl.

Mother ist ein wunderschöner Song. ❤️ Wir bzw. meine Tochter hat auch vor ein paar Wochen einen Hund verloren 😢 Wir haben ihn sehr geliebt. Er war wie ein Familienmitglied.

LG
Petra

Antw.: Mother | SdT 12.02.2020

Antwort #4
Familienangelegenheiten sind anscheinend immer eine komplexe Angelegenheit und so schickt uns @Oogie heute auf eine sentimentale Reise. Jeder Verlust schmerzt und so ist es kein Wunder, dass es heute hier so erstaunlich ruhig ist. In Gedenken an unseren Freund und auch an John Lennon läuft bei mir die soeben ausgepackte Single Nr. 1013. Was bleibt ist die Musik. Und die ist schön!

Antw.: Mother | SdT 12.02.2020

Antwort #5
Guter Song! Ich habe den Song selbst mal gecovert. Weiß aber nicht, wie ich den hier reinstellen kann. Schade. Es ist wahrscheinlich nicht das beste cover, aber defeniv, nicht das schlestestete!


 
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