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Tomorrow belongs to those who can hear it coming
Thema: TV-TIPP: Kulturweltspiegel (1015-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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TV-TIPP: Kulturweltspiegel

Kulturweltspiegel

[03.04.2005] [Sender: ARD] [Beginn: 23:00] [Ende: 23:30] [Dauer: 30 min] [SV: 5-593]
[06.04.2005] [Sender: ARD] [Beginn: 02:20] [Ende: 02:50] [Dauer: 30 min] [SV: 2-536-167]

Themen:
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Gibt es das Recht auf einen selbstbestimmten Tod? Sterbehilfe und der Auftrag der Kunst
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TV-TIPP: Kulturweltspiegel

Antwort #1
Vielen Dank für den Tipp, TLOTDs :D ! Klingt sehr interessant.

TV-TIPP: Kulturweltspiegel

Antwort #2
Ja hervorragend, wie hier der Informationsfluss funktioniert! Damit sinds ja morgen schon 2 (in Worten: zwei!) Sendungen, die ich dringend aufnehmen muss.
Das Leben meint es doch gut mit uns, oder?  :D

Re: TV-TIPP: Kulturweltspiegel

Antwort #3
Zitat
Kulturweltspiegel

[03.04.2005] [Sender: ARD] [Beginn: 23:00] [Ende: 23:30] [Dauer: 30 min] [SV: 5-593]
[06.04.2005] [Sender: ARD] [Beginn: 02:20] [Ende: 02:50] [Dauer: 30 min] [SV: 2-536-167]

Anarchie im Fummel: Wie Szenefotograf Mick Rock David Bowie entdeckte


http://www.wdr.de/tv/kulturweltspiegel/20050403/2.html

TV-TIPP: Kulturweltspiegel

Antwort #4
Der Beitrag über Mick Rock ist wohl wegen Harald Juhnke gekippt worden...

TV-TIPP: Kulturweltspiegel

Antwort #5
Jo da kam nämlich gar nichts...

Re: Der Beitrag über Mick Rock ist wohl ... gekippt worden

Antwort #6
Zitat
Der Beitrag über Mick Rock ist wohl wegen Harald Juhnke gekippt worden...

Offensichtlich. Hier die Relikte:

Zitat
http://www.wdr.de/tv/kulturweltspiegel/20050403/2.html[/url]"]3.4.2005 | 23:00

[size=0px]Wenn Stil zur Botschaft wird:[/size]
Die fantastischen Fotos des Glamrock-Fotografen Mick Rock

Autorin: Margarete Kreuzer 
 
1971 brachte der Glam Rock das Pop-Universum ins Wanken. Mit ihrem surrealistischen Make-up, den schrillen Kostümen und bizarren Bühnenshows setzten sich die Musiker bewusst über die auch im Rock geltenden Konventionen hinweg. Allen voran David Bowie, der Anfang der 70er Jahre als "Ziggy Stardust" Musikgeschichte schrieb. Die Selbstinszenierung der Glamrocker war auch ein Spiel mit den Identitäten: Wenn sie sich mit Glitzeroveralls, Federboas und tonnenweise Haarspray als bisexuelle Außerirdische zurechtmachten, knüpften sie an die Tradition des Dandys an und überschritten die Grenze zwischen Maskulin und Feminin. "Das Schlüsselwort war androgyn", sagt der Fotograf Mick Rock, der wie kein anderer die Welt der Glamrock-Ära dokumentierte und mit seinen Fotos Ikonen der Popmusik schuf. Jetzt erscheint der opulente Bildband " Blood & Glitter" im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf. Ab dem 11. April 2005 ist eine Ausstellung mit seinen Bildern in Berlin zu sehen.

Mick Rock: Blood & Glitter.
Fotografien aus den siebziger Jahren: David Bowie. Lou Reed, Freddy Mercury, Iggy Pop, Mick Jagger und viele mehr
Schwarzkopf & Schwarzkopf 2005
ISBN 3-89602-642-9, Preis 99,90 Euro

"Blood & Glitter"
Ausstellung ab dem 12. April im Kulturkaufhaus Dussmann
Friedrichstr. 90
10117 Berlin
 
 
Mick Rock

Mick Rock war als Fotograf ein Autodidakt. Er studierte in Cambridge Literaturwissenschaften und arbeitete für Musikzeitschriften wie den Rolling Stone, für die er unter anderem Syd Barret von T-Rex und Brian Ferry von Roxy Music interviewte. So lernte er auch David Bowie kennen. "Ich traf ihn zum ersten Mal Anfang 1972. Damals kannte man ihn eigentlich nur, weil er auf einem Plattencover ein Frauenkleid getragen hatte. Niemand aus meinem Umfeld hatte sich jemals was von ihm angehört." Die beiden wurden Freunde, zogen durch die Londoner Gay-Clubs und sprachen nächtelang über Bert Brecht, Jean Cocteau, Jean Genet, Charles Baudelaire, Arthur Rimbaud und Stéphane Mallarmé. "Ich habe mich sehr für diese verrückten Dichter interessiert." Glam war der Traum von sexueller Freiheit und Dekadenz.

Nach dem ersten Fotoshooting wurde Mick Rock für zwei Jahre Bowies offizieller Fotograf. Er dokumentierte den Aufstieg und Fall von Bowies Kunstfigur "Ziggy Sturdast", drehte Werbefilme und Videos wie "Space Oddity" und "Jean Genie" und nahm zahlreiche Plattencover, Poster und Fotos auf. Es entstanden Schlüsselbilder wie Lou Reeds "Transformer", Iggy Pops "Raw Power", Queens "Queen II" und viele Aufnahmen der Sex Pistols. Wenn Mick Rock auf den Auslöser drückte, war er immer auf der Suche nach dem magischen Moment der Pop-Poeten.

1977 verließ er London und zog nach New York. Dort fand er schnell Anschluss an die Underground-Musikszene, zu der Ramones, Talking Heads und Blondie gehörten. Auch heute noch fotografiert der inzwischen 58-Jährige die Stars: Michael Stipe, Kate Moss, The Chemical Brothers, und natürlich seine alten Freunde Bowie, Lou Reed und Debbie Harry.

31.03.05 21:04

Keep swinging

* beate *

TV-TIPP: Kulturweltspiegel

Antwort #7
Zitat
Der Beitrag über Mick Rock ist wohl wegen Harald Juhnke gekippt worden...


Sehr schade. Aber für mich ist das jetzt ein kleiner Trost, da ich sowieso verpasst habe die Wiederholung aufzunehmen..

Und bei der Fülle an anderen Themen und der Sendezeit wären das wahrscheinlich sowieso nur ein paar Minuten gewesen..

 
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