Zum Hauptinhalt springen




Tomorrow belongs to those who can hear it coming
Thema: Sheryl Crow hat Brustkrebs (710-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
0 Benutzer und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Sheryl Crow hat Brustkrebs

Die Sängerin Sheryl Crow (44) ist an Brustkrebs erkrankt. Bereits am Mittwoch wurde der Superstar operiert.
Eine Schock-Diagnose! Nur wenige Wochen nach der Trennung von Lance Armstrong ein weiterer schwerer Schicksalsschlag.

Jetzt macht die US-Sängerin eine Strahlen-Therapie. Der Tumor sei frühzeitig entdeckt worden, die Chancen auf Heilung gut, sagt ihr Sprecher Dave Tomberlin.

Crow schreibt auf ihrer Internetseite: „Ich bin jetzt eine von mehr als 200 000 Frauen, die in diesem Jahr eine Brustkrebs-Diagnose erhalten.“
Sie gibt sich hoffnungsvoll, denkt sofort an viele andere Frauen: „Ich ermuntere alle, Verantwortung für sich und ihre Zukunft zu übernehmen. Geht zum Arzt, zur Vorsorge!“

Brustkrebs! Die schreckliche Diagnose kommt so kurz nach der Trennung von ihrem Verlobten.
Doch Radrenn-Star Lance Armstrong unterstützt seine Ex-Liebe noch immer. Er verbrachte die vergangenen Tage mit Sheryl und ihrer Familie.

Armstrong bittet die Fans „in Gedanken und Gebeten“ bei dem US-Star zu sein. Armstrong selbst war vor Jahren an Hodenkrebs erkrankt.
Um sich zu schonen, verschob Grammy-Gewinnerin Sheryl Crow ihre für März und April geplante Tournee in Nordamerika.

Schock-Diagnose Brustkrebs. Sheryl Crow ist in drei Jahren die dritte weltbekannte Sängerin, die erkrankt.

Anastacia (30) schaffte nach der Operation (2003) das Comeback, landete mit „I Belong To You“ (gemeinsam mit Eros Ramazotti) sogar an der Spitze der deutschen Charts.
Kylie Minogue (37) ringt noch mit den Folgen der Therapie (2005). Ärzte rieten ihr sogar, die Pop-Karriere zu beenden. Das Risiko eines Rückfalls sei zu hoch.


Sheryl Crow hat Brustkrebs

Antwort #1
Dazu fällt mir nur ein Wort ein: SCHEI..... benkleister.

Ich kann nur hoffen, dass sowohl Sheryl Crow, als auch Anastasia und Kylie Minogue heil da wieder rauskommen.

Bei meiner Mom hiess es im Sommer 2004 auch, sie sei geheilt, keine Anzeichen mehr. Brustkrebs besiegt. Das ist natürlich erstmal eine tolle Diagnose.

Am 05.12.2005 ist sie für immer eingeschlafen. Diagnose nur etwa 6 Wochen zuvor: Hirnmetastasen, inoperabel, nur noch palliativ zu behandeln aller Wahrscheinlichkeit vom Brustkrebs gestreut.
Und das nach soviel Vorzeichen erst so spät erkannt. Im Frühjahr 2005 hatte sie zunächst Probleme mit den Ohren, dann im Mai einen akuten Hörsturz, laut den Ärzten wohl durch Stress.
Nur, dass auch jegliche Form von Hörgerät nicht half hat die Herren nicht aufwachen lassen (wenn Metastasen auf den Hörnerv drücken, dann kann auch das beste Hörgerät die Übertragung des Tones zum Hirn nicht mehr herstellen).
Im Sommer kamen dann Gleichgewichtsstörungen hinzu. Als ich im Ende August in HH war um ihren 60. Geburtstag und Ihren Rentenantritt mitzufeiern war das schon teilweise richtig unangenehm, manchmal hat sie einfach getorkelt, als ob sie einen intus hätte. Meine Mom hat nichts getrunken.
Schliesslich und endlich hat sie sich kaum noch alleine vor die Tür getraut, weil sie Angst hatte, umzukippen - das war ihr dann mal passiert und sie hat sich sehr unangenehme Verletzungen im Gesicht zugezogen...

Langer Rede kurzer Sinn:

Die drei Popdamen kennen sicher einen Haufen guter Docs und gehen nach ihrer Brust OP oder Chemo sicher immer wieder zu Spezialisten zur Nachsorge, leider aber ist Otto Normalbürger in Deutschland soetwas quasi unmöglich.
Falls Ihr also jemanden kennt, der Brustkrebs hat(te) und ähnliche Symptome aufweist, bitte bitte drängt auf Vorsorge.

Bei meiner Mom ging es von der Diagnose bis zum Entschlafen nur 6 Wochen. Das ist wirklich hart, soetwas zu akzeptieren, wenn man weiss, dass eine frühere Diagnose eventuell eine signifikante Verlängerung Ihres Lebens bedeutet hätte.

Nun wird halt mein Papa alleine Opa.

Sorry, dass ich das hier so poste, aber ich möchte damit helfen. Ich jedenfalls werde in meinem Bekanntenkreis jetzt darüber aufklären, dass die Diagnose "100% von Brustkrebs geheilt" nicht unbedingt heisst, dass man da durch ist.

Sheryl Crow hat Brustkrebs

Antwort #2
Danke sternenstaub, ich kann dich sehr gut verstehen, in meiner familie gab es die gleiche situation... dein beitrag hat mich sehr gerührt.

Sheryl Crow hat Brustkrebs

Antwort #3
hi sternenstaub

das tut mir wirklich sehr leid für dich. Meine Mutter hat die Diagnose "Brustkrebs" im Dez. 2005 erhalten. Mittlerweile wurde sie operiert und geht jetzt zur Bestrahlung.

Bis jetzt war ich guter Dinge, da die OP gut verlaufen ist und der Tumor minimal war. Aber dein Post hat mich jetzt doch sehr beunruhigt....

Sheryl Crow hat Brustkrebs

Antwort #4
Halt! Halt!

Ich wollte nicht beunruhigen, nur aufklären.

Es gibt verschiedene Formen von Krebs, die von Brustkrebs mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit gestreut werden könnten. Das heisst nicht, dass es auf jeden Fall zu einer weiteren Erkrankung kommt. Nur, dass das Risiko etwas grösser geworden ist und man regelmässig zur Nachsorge gehen sollte und alle Vorsorgemassnahmen machen sollte, um weitere Streuung auszuschalten.
Leider wurde meiner Mutter dazu nicht geraten. Daher wollte ich hier darauf hinweisen, und da Du Dich ja schon besorgt gemeldet hast, Maniac, hat es offensichtlich Sinn gehabt.
Jetzt aber keine Angst, sondern einfach nur Vorsicht. Vielleicht wurde der BKrebs bei Deiner Mom auch in einem sehr frühen Stadium erwischt und alles geht gut. Ich wünsche Deiner Mutter auf jeden Fall viel Kraft, dass Sie die OP und die teilweise unangenehme Zeit danach, sowie eine Chemo heil übersteht.
Und wenn man seine Mom lieb hat, dann sagt/zeigt man das m.E. sowieso so oft es geht und ist immer für sie da, wenn sie einen braucht und nutzt die Zeit mit ihr zu kommunizieren, so lange es geht. Bei einigen länger, bei anderen kürzer.
Ich habe mich nochmal bei meiner Mama für all die Liebe und Unterstützung bedankt, die sie mir entgegen gebracht hat. Für meine Mutter war das zwar selbstverständlich, aber ich fand es wichtig es sie wissen zu lassen, dass sie aus meiner Sicht eine prima Mama war.

So. Jetzt ist genug Trübsal geblasen worden, jetzt schnapp' ich mir Mann und Hund und wir werden mal den Kofferaum des neuen "Pamperswaggon" vertesten und den zukünftigen Pampersträger etwas an die frische Luft bringen. Zu gut deutsch: Ich verkrümel mich jetzt zum Sonntagsspaziergang.

Kopp hoch, bowiemaniac, sonst loppst jegen die Latern!

Sheryl Crow hat Brustkrebs

Antwort #5
Ach Sternenstaub, dass tut mir echt leid mit deiner Mutter. Aber du hast Recht. Normale Menschen haben nicht die Gelegenheit, sich von den Top-Spezialisten behandeln zu lassen. Uns bleibt nicht mal der Professor der städtischen Klinik, es sei denn, den zahlen wir aus eigener Tasche. Und wenn unsereins eine wirklich schwere OP hatte und sich dringend erholen muss, haben wir nicht mal Anspruch auf ein Einzelzimmer.
Ich gehe regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen und habe letztes Mal eine Mamographie erbeten. Mein Arzt hat dazu geraten, damit er eine Brustaufnahme im Ist-Zustand hat. Falls mal Verdachtsmomente vorliegen, könne man die dann angefertigte Mamographie mit dem alten Ist-zustand-Bild vergleichen und auch minimale Veränderung schnell entdecken. Das fand ich sinnvoll und auch nachvollziehbar. Die Untersuchung habe ich aber nicht machen lassen, weil meine Kasse das nicht bezahlt hat. Ich bin ja erst 40 und deshalb noch kein Risikopatient.

Das finde ich echt traurig.

Grüße von Anika

Sheryl Crow hat Brustkrebs

Antwort #6
@sTeRnEnStAuB: Das tut mir wirklich sehr leid für Dich.

Ich muss aber trotzdem noch etwas allgemeines zu dem Thema schreiben - bei so einer extrem heimtückischen Erkrankung wie dem Brustkrebs ist es tatsächlich gleichgültig, wieviel Geld man besitzt. Man weiss heute, dass es keine Rolle spielt, wann Metastasen entdeckt werden - sie sind nie heilbar. Die frühe Diagnose von Metastasen bei Brustkrebs verlängert leider nur die seelische Leidenszeit, nicht die Überlebenszeit - eine frustrierende Erkenntnis.

Überhaupt ist es gelogen, wenn in der Presse immer wieder nach ein paar Monaten steht Frau/Star X. oder Y. haben den Brustkrebs besiegt - Brustkrebs kann auch nach 20 Jahren noch wiederkommen, völlig egal, von welchem Spezialisten frau behandelt wird. Leider hat sich die Prognose auch seit über 2 jahrzehnten nicht mehr verbessert, trotz neuer Behandlungsmethoden.

Das ist sicher kein Trost, wenn man enge Freunde oder Verwandte mit der Erkrankung kennt, aber in diesem Fall kann man sich tatsächlich mit reichtum kein längeres Leben erkaufen.

 
Simple Audio Video Embedder