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Tomorrow belongs to those who can hear it coming
Thema: Klaus Kinski wäre 80 geworden (4152-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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Klaus Kinski wäre 80 geworden

Zitat
Die Welt[/url] "]
San Francisco (dpa) - Wer Klaus Kinski - den «wilden Mann des deutschen Films» - verehrt, kann sein Geburtshaus im polnischen Zoppot besuchen. Als Klaus Günther Nakszynski kam der exzentrische Leinwandstar vor 80 Jahren am 18. Oktober 1926 in dem damals zur Freien Stadt Danzig gehörenden Ostseebad zur Welt.

Ein Kinski-Grab gibt es nicht. Seinem Wunsch zufolge wurde sein Leichnam verbrannt und die Asche bei San Francisco in den Pazifik gestreut. In dem kleinen nordkalifornischen Ort Lagunitas, wo Kinski die letzten Jahre abgeschieden lebte, war er 65-jährig und völlig unerwartet am 23. November 1991 einem Herzinfarkt erlegen. Nur eine kleine Trauergemeinde, darunter Sohn Nikolai, erwies dem Schauspieler die letzte Ehre.
...





Re: Klaus Kinski wäre 80 geworden

Antwort #1
Zitat
Klaus Günther Nakszynski

Niko-Laus Günther Nakszynski...  :wink:
Kann mich noch gut erinnern, als ich vor 15 Jahren morgens im Autoradio die
Nachricht von seinem Tod hörte - kurze Zeit, nachdem Freddy Mercury starb...

Klaus Kinski wäre 80 geworden

Antwort #2
heute abend gibt's Fitzcarraldo auf ZDF...

gruß, Z

Klaus Kinski wäre 80 geworden

Antwort #3
Herzlichen Glückwunsch Klaus Kinski, ich habe dich schon immer verehrt.

 :D

Ist wirklich einer der besten Schauspieler überhaupt.
Nach Herzo´s "Nosferatu" war ich hin und weg.

Klaus Kinski wäre 80 geworden

Antwort #4
Zitat
Zitat

Nach Herzo´s "Nosferatu" war ich hin und weg.



Nichts für ungut; aber ausgerechnet da fand ich ihn eher mittelmäßig,
Max Schreck in keinster Weise ebenbürtig.



Hatte damals den original "Nosferatu" noch nicht gesehen
und so hat sich Kinski ins Gehirn gebrannt.

Klaus Kinski wäre 80 geworden

Antwort #5
und ab morgen sendet das Fernsehen noch folgende Filme:

19.10.  SWR  23:40 - 01:15 
Mein liebster Feind

21.10.  B3      12.30 - 14.00 
Kali-Yug - Die Göttin der Rache

25.10  ARTE  22.45 -  00.35 
Nachtblende


Als Rarität, hab ich diese Doppel- CD mal bekommen...

Klaus Kinski wäre 80 geworden

Antwort #6
1985 hab ich das Interview mit Klaus Kinski in der NDR-Talkshow gesehen,
war sehr amüsant, hier ein Ausschnitt, leider! ist es nicht ganz vollständig.  :wink:

Dort  (bei YouTube) gibt es auch noch ein paar andere Interviews dieser  Art mit ihm...
Sehr schön sind auch die mit Desiree Nosbusch.

Klaus Kinski wäre 80 geworden

Antwort #7
YouTube ist einfach eine Goldgrube.
Das Special mit Desiree Nosbusch habe ich damals gesehen.
Und nun kann man es sich im Netz nochmals anschauen.

Ausserdem gefällt mir die Nosbusch wenn sie am TV Gala-Sendungen
moderiert.
:)

Klaus Kinski wäre 80 geworden

Antwort #8


Dieses Bild hier hängt in der Zyankali-Bar in Berlin-Kreuzberg...

Klaus Kinski wäre 80 geworden

Antwort #9
Zitat
Zitat

Nach Herzo´s "Nosferatu" war ich hin und weg.


Nichts für ungut; aber ausgerechnet da fand ich ihn eher mittelmäßig,
Max Schreck in keinster Weise ebenbürtig.


sollte ja auch keine 1:1 umsetzung sondern herzogs herangehensweise an den stoff zeigen.
für interessierte darf ich auf --> unser forum verweisen!

Klaus Kinski wäre 80 geworden

Antwort #10
hach, der kinski...
ein vortragender der theater-,film- und medienwissenschaften in wien ist vergangenses semester beim zeigen des films in höchste verzückung geraten:
"seht! wie kinski ORGIASTISCH saugt!"
hachja, das orgiastische saugen...

ach, und ein kleines video noch:

http://www.chilloutzone.de/files/06020601.html

puuuh! hart...

 :D

Klaus Kinski wäre 80 geworden

Antwort #11
Zitat
Zwischen Cadillac und Pfändungsbefehl
Immer wieder schön zu lesen: eine neue Biografie über den genialischen Schauspieler und Selbstvergeuder Klaus Kinski.
Von Markus Schneider
Manche Menschen sitzen so fest in der öf­fentlichen Erinnerung, dass man alles über sie zu wissen meint. Der 1991 verstorbene Schauspieler Klaus Kinski ist so einer. Bei ihm fallen die irren Blicke von der Lein­wand, das Geschrei und die lüstern ge­schürzten Lippen mit den Zoten und dem Zetern seiner Auftritte in Funk und Fern­sehen zusammen, wo er mit einiger Verve Moderatoren, Journalisten und Publikum beschimpfte. Zudem schrieb er gleich zwei autobiografische Texte, in denen er – obs­zön und pornografisch, exaltiert und bei grosszügig gehandhabter Faktenlage – sein Leben gleichsam neu erfand.
In seiner Biografie zum achtzigsten Ge­burtstag des Schauspielers versucht nun der österreichische Filmhistoriker Chris­tian David, den Künstler vom Selbstdar­steller und den Schauspieler vom Egoma­nen zu trennen – ein nicht ganz einfaches Unterfangen. Für die Kindheit etwa ist Da­vid auf Kinskis Selbstzeugnisse angewie­sen und kann dessen wilde Geschichten zwischen angeblich bitterer Armut in ei­nem bürgerlichen Bezirk Berlins, Jobs als Leichenwäscher, Müllfahrer und Dieb, dem Besuch humanistischer Gymnasien und dem Inzest mit der Mutter nur mit leichter Skepsis nacherzählen.
Kinskis cholerisches Temperament zeichnet andererseits sein professionelles Leben, seit er in einem englischen Kriegs­gefangenenlager seine ersten schauspiele­rischen Erfahrungen in Frauenrollen sam­melt – und aus der Truppe geworfen wird, weil er auf einen Kollegen losgeht.

Der «Irre vom Dienst»
Von Beginn an herrscht eine schroffe Diskrepanz zwischen den eigenen hoch­trabenden Ansprüchen und seinen Rollen. Schon in den Fünfzigern gilt er als zwar genialisches, manieriert-expressives Ta­lent, aber auch als schwieriges Ensemble­mitglied mit Neigung zu Exzessen. Er lebt grundsätzlich über seine Verhältnisse, fühlt sich immer und überall unterschätzt und unterbezahlt und pendelt rastlos von Berlin nach München und Wien, lebt zwi­schen Cadillac und Pfändungsbefehl.
Daran ändert sich auch nicht viel, als er den Sechzigerjahren nach Rom zieht und tatsächlich zum Eurostar wird, nach­dem er zuvor in den deutschen Edgar­ Wallace-Verfilmungen als «Irrer vom Dienst» zum Publikumsliebling geworden war und als ungebärdiger Villon-Rezitator zum Jugendidol.
Was sich vor allem ändert, sind die Ga­gen, die es in Italien zu verprassen gilt. Lei­der gibt David keinerlei Hinweise auf die Kaufkraft der Summen. So ahnt man nur den Luxus, in dem Kinski schwelgt, wenn man von seinen Villen und Bediensteten liest, den Partys und den Luxuswagen, die er routiniert zu Schaden fährt. Diese Zeit bis zum wie üblich selbst herbeigerüpelten Absturz in die filmische Drittklassigkeit um 1970 sind die ergiebigsten Kapitel der Biografie. Denn in Erinnerung geblieben ist Kinski nicht für seine Arbeit in einer sensationellen Zahl mitunter glanzvollster Spaghettiwestern von Leone oder Cor­bucci oder dem schrillen Horrortrash, de- er sein Talent immer so reuig wie lei­denschaftlich zur Verfügung gestellt hat. Auch nicht für die wenigen ambitionierte­ren Projekte wie «Nachtblende» mit Romy Schneider oder seine einzige, durchgefal­lene Regiearbeit «Paganini», die ihn sein letztes Jahrzehnt über beschäftigte.
Sein Ruhm gründet vielmehr auf seinen Siebziger-Einsätzen im Extremfilmgenre Werner Herzogs. Die innige und explosive Bindung zu Herzog ist in dessen zartfüh­lender Hommage «Mein liebster Feind» gut dokumentiert, weshalb sie auch eine der wichtigsten Quellen für Davids Be­handlung dieser Zeit ist.

Rockstar total
David nähert sich seinem Protagonisten mit einer gewissen sympathisierenden Faszination und versucht dennoch – das Buch entstand auf der Basis einer Doktor­arbeit – einen objektivierenden Blick auf­in rechtzuerhalten. Dieser Spagat gelingt nicht immer überzeugend. So zum Bei­spiel, wenn er Kinskis durchaus unsympa­thischen Gebrauch und enormen Ver­schleiss von Frauen recht beschönigend mit dessen hilfloser Sehnsucht nach Fami­lie und der Liebe zur Tochter Nastassja ins Verhältnis setzt.
Gelegentlich verrutschen die Begriff­lichkeiten ein wenig. Beim Versuch, Kin­skis eigenen Hass auf seine Genrearbeit in Billigproduktionen ernst zu nehmen, be­ müht er wenig hilfreiche Kategorien wie Mainstream- und Kommerzfilm, verhed­dert sich zwischen Kult und Trash. Dafür arbeitet er anhand zahlreicher Interviews heraus, dass Kinski ein besessener und gründlicher Schauspieler war, dessen Wutausbrüche sich vor allem gegen schlampige Teammitglieder richteten.
Bezeichnenderweise fällt kein einziges Mal der Begriff Popkultur. Dabei wurde Kinski schon früh und treffsicher mit ei­nen nem klassischen Rock-’n’-Roll-Star vergli­chen. Dessen Tragik bestand weniger da­rin, stets verkannt und unterschätzt ge­blieben zu sein. Sondern sich selbst immer wichtiger genommen zu haben als irgend­eine Realität und sich hoch verletzlich, rücksichtslos und schamlos von beiden Seiten her zu verbrennen.
So muss man vielleicht, bei all den ver­geigten Chancen, den verfeuerten Gefüh­len und Geldern, gar nicht von einem ge­scheiterten Künstlerleben sprechen. Son­dern Kinski eben für diese unerhörte, überdimensionale Verschwendung lieben, die sein Biograf so liebevoll und detailliert schildert. Sich selbst als derart nachhalti­ges Popevent zu inszenieren – das ist doch eine durchaus gültige und gelungene Le­bensleistung.
Christian David: Kinski.
Die Biographie. Aufbau-Verlag, Berlin 2006. 447 S., 44.50 Fr.

Quelle : Tages-Anzeiger Zürich 30.11.06

Klaus Kinski wäre 80 geworden

Antwort #12
Ehefrau erwirkt Schwärzung in Kinski-Buch

Eine umstrittene Stelle in der Kinski-Biografie des Berliner Aufbau-Verlags wird geschwärzt. Die Auslieferung der zweiten Auflage des Buches „Kinski“ von Christian David ist gestoppt worden, die noch nicht verkauften Bände der ersten Auflage (5000 Exemplare) wurden zurückgerufen. Vorausgegangen waren eine einstweilige Verfügung von Klaus Kinskis letzter Ehefrau Minhoi Loanic gegen den Verlag und Abmahnungen gegen zwei große Buchhandlungen.

In der Passage schildert der Autor Gemeinsamkeiten in der Persönlichkeit von Kinski und Loanic. Sie hätten „die Erfahrung von Einsamkeit und Selbstzweifel“ sowie „eine Geringschätzung des eigenen Körpers, eine Neigung dazu, sich an andere zu verkaufen“ geteilt. „Frau Loanic fühlt sich von dieser Aussage empfindlich getroffen“, sagt ihr Anwalt Hermann-Josef Omsels von der Berliner Kanzlei Hertin. Der Autor bewege sich in einem „Tabubereich, der die Öffentlichkeit nichts angeht“. Das Landgericht sah die Persönlichkeitsrechte und die Intimsphäre der gebürtigen Vietnamesin verletzt.

„Wenn eine subjektive Wertung gleich als Angriff auf die Imtimsphäre verstanden wird, dann können wir künftig nur noch tabellarische Lebensläufe veröffentlichen“, sagt Aufbau-Programmchef René Strien. Der Verlag will Einspruch gegen die einstweilige Verfügung erheben. Die Rückrufaktion sei gestartet worden, um den Buchhandel vor der Zahlung von Geldstrafen zu bewahren. Strien spricht von „einer Art Zensurmaßnahme“. Im „Windschatten von Verfahren gegen die Yellow-Press“ sei das Persönlichkeitsrecht verschärft worden und treffe nun immer häufiger Buchverlage.

(Quelle: Tagesspiegel, 28.10.06)

 :D

Klaus Kinski wäre 80 geworden

Antwort #13
Kinski war das blödeste und allerdümmste Arschloch das ich jemals kennenlernen durfte
der konnte garnichts ausser saufen und koksen und irgendeinen scheiß daherreden und dabei noch über irgendeinen Brüstung kotzen und Leute beleidigen

er sah gut aus - hatte eine gute Stimme - das war alles
das pic mit seiner Tochter Nasty - mit der schönen !
nicht mit der hässlichen, die begabter ist als er es jemals war, ist eine UNVERSCHÄMTHEIT!

Klaus Kinski wäre 80 geworden

Antwort #14
was bistn du für ein wurm? versuchst dich als kinski verschnitt für arme lol lass es, einen wir dir hätte er sinngemäss geantwortet:

"Eine dieser bestialisch stinkenden Scheißhaus- Beschäftigungen ist ausgeschissene, im Druck ausgeschmierte, wie Hundescheiße verbreitete und alles besudelnde Kritik. Ist das ein Beruf, Kritiker? [...Diese] impotent sabbernde[n] Paralytiker, impertinent und arrogant wie Sektierer."

 :D

 
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